Wissenschaftsförderung und Engagement in Köln
Die Fritz Thyssen Stiftung, mit Sitz im Herzen von Köln, wurde am 7. Juli 1959 von Amélie Thyssen und ihrer Tochter Anita Gräfin Zichy-Thyssen ins Leben gerufen. Diese Gründung erfolgte in Erinnerung an August und Fritz Thyssen und markiert die Errichtung der ersten großen privaten wissenschaftsfördernden Einzelstiftung in der Bundesrepublik Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Mit dem ausschließlichen Zweck, die Wissenschaft an wissenschaftlichen Hochschulen und Forschungsstätten zu fördern – vornehmlich in Deutschland – legt die Stiftung einen besonderen Fokus auf den wissenschaftlichen Nachwuchs. Seit Beginn ihrer aktiven Fördertätigkeit im Jahr 1961 hat sie rund 605 Millionen Euro für wissenschaftliche Forschungen zur Verfügung gestellt.
Forschungsfelder und Förderprinzipien
Die Fritz Thyssen Stiftung widmet sich einer Vielzahl von Forschungsgebieten, darunter Geschichte, Sprache und Kultur sowie Staat, Wirtschaft und Gesellschaft und Medizin. Dabei steht besonders die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Vordergrund. Die Stiftung orientiert sich an den Grundsätzen guter Stiftungspraxis des Bundesverbands Deutscher Stiftungen sowie den Principles of Good Practice des European Foundation Centre. Als Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen trägt sie aktiv zur Entwicklung von Prinzipien guter Stiftungspraxis bei.
Standort Köln und Zugänglichkeit
Mit ihrem Sitz im Apostelnkloster 13-15 in 50672 Köln ist die Fritz Thyssen Stiftung zentral gelegen und sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem Auto gut erreichbar. Die Nähe zu Parkhäusern sowie eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ermöglicht Besuchern eine unkomplizierte Anreise. Vertreten wird die Stiftung durch Dr. Frank Suder unter der Aufsicht der Bezirksregierung Köln.