Aktuelle Nachrichten aus Köln und der ganzen Welt
Anzeigen

Die meisten Neubauten werden heute luftig und ohne klare Raumgrenzen errichtet Bild: imagewell10/stock.adobe.com

ANZEIGE

Wohnzimmer und Küche richtig verbinden Mit den passenden Ideen kann auch ein kleines Zuhause großzügig wirken – Doch das Konzept eignet sich nicht für jeden Haushalt

9.09.2020

Wir lieben es luftig: Rund ein Viertel aller deutschen Haushalte lebt mit einer offenen Küche, Tendenz steigend. Wer seine Räumlichkeiten neu plant, der zieht heute nur noch in den seltensten Fällen eine klare Grenze zwischen Küche und Wohnzimmer. Der offene Wohnbereich ist für alle, die gerne und viel kommunizieren, genau das Richtige. Gerade wenn Gäste zu Besuch sind, kann Köchin oder Koch besser am Gespräch teilnehmen. Speisen vorbereiten und gleichzeitig auf die Kinder im Wohnzimmer aufpassen? Auch das ist kein Problem. Ansprechend gestaltet, kann die offene Küche zum gern genutzten Treffpunkt für Freunde und Familie werden. Gerade für kleinere Wohnungen oder Häuser ist das luftige Konzept vorteilhaft, denn er vergrößert die vier Wände optisch.
  

Polstermöbel Werkstätten Andreas Geschier

Ordnung ist nötig
  

Damit es in den eigenen vier Wänden gemütlich bleibt, muss nach dem Kochen allerdings direkt aufgeräumt werden Bild: Pixel/Shot/stock.adobe.com
Damit es in den eigenen vier Wänden gemütlich bleibt, muss nach dem Kochen allerdings direkt aufgeräumt werden Bild: Pixel/Shot/stock.adobe.com

Doch es gibt auch Nachteile. Die Zeiten, in denen Teller und Besteck auf den Ablagen stehen bleiben konnten, sind vorbei. Im offenen Wohnkonzept muss Ordnung gehalten werden. Und wenn der Dunstabzug versagt, verbreiten sich Gerüche schnell im Wohnzimmer und ziehen in die Polstermöbel ein. Wer sich für die Kombination von Wohnzimmer und Küche entscheidet, der sollte sich vorab über das Raumkonzept Gedanken machen.

Geschickt mixen

Thema Materialien: Zu viele davon lassen optisch Unruhe aufkommen. Holz ist zum Beispiel ein Material, das gut in beiden Bereichen verwendet werden kann. Auch für die Farbwahl gilt: Lieber auf wenige Töne bauen, die sich nicht zu stark unterscheiden. So macht es zum Beispiel Sinn, die Farbtöne in der Küche ebenso für den Couchtisch zu verwenden. Das bedeutet aber nicht, dass bei der Gestaltung nicht auch einzelne Blickfänge gesetzt werden dürfen. Eine anders gestrichene Wand zum Beispiel kann den Wohn vom Kochbereich optisch abgrenzen, ohne zu sehr ins Gesamtkonzept einzugreifen. Den gleichen Effekt können verschiedene Leuchten oder Texturen erzielen.


"Wer gerne und viel kommuniziert, für den ist die im Trend liegende Bauweise genau die richtige"


Möbel geben Struktur vor

Zwangsläufige Unterscheidungen gibt es dagegen bei den Böden. Parkett wirkt im Wohnzimmer edel, eignet sich aber nicht für den Kochbereich. Dort sind unempfindliche Beläge wie Fliesen oder Laminat ratsam. Die Anordnung der Möbel ist ein weiterer wichtiger Faktor. Sie geben dem Raum die Struktur. Die passende Beleuchtung rundet einen guten Wohn- und Kochbereich ab: Während in der Küche eher Tageslicht die richtige Wahl ist, bietet sich für das Wohnzimmer entspannendes, warmweißes Licht an. Eine besondere Note verleihen zum Beispiel ausgefallene Hängeleuchten über dem Esstisch oder eine kleine Bar mit dekorativen Lichtobjekten.