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Die Wirtschaftsförderung Rhein-Erft ist Ansprechpartner für Gründer, Unternehmen und Investoren. Bild: Ralph Müller

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Strukturwandel im Rhein-Erft-Kreis Die Kreis-Wirtschaftsförderung ist ein wichtiger Partner für die Unternehmen in der Region

24.03.2022

Der Strukturwandelprozess im Rhein-Erft-Kreis und in der gesamten Region ist bereits seit Jahren in vollem Gange. Mit dem Beschluss, aus der Braunkohlegewinnung und -verstromung auszusteigen, hat er erheblich an Fahrt aufgenommen.

Große Entwicklungschancen. Zahlreiche Arbeitsplätze im Kreis werden momentan durch Unternehmen zur Verfügung gestellt, deren Geschäftsmodell mittelbar oder unmittelbar mit der Braunkohle Industrie zusammenhängt. Betriebe der chemischen Industrie und andere energieintensive Firmen schätzen die bisher kostengünstige und versorgungssichere Energie. Obwohl die Bewältigung des Strukturwandelprozesses eine große Herausforderung darstellt, betrachtet die Wirtschaftsförderung Rhein-Erft (WFG Rhein-Erft) sie zugleich als große Chance.


"Wesentliche Voraussetzung für einen erfolgreichen Strukturwandel ist die ausreichende Bereitstellung adäquater Gewerbeflächen"


Mehr Industrie- und Gewerbeflächen. Wesentliche Voraussetzung für einen erfolgreichen Strukturwandel ist die ausreichende Bereitstellung adäquater Gewerbeflächen. Nur so können sich neue Unternehmen sowie Gründer und Startups im Rhein-Erft-Kreis ansiedeln und alt eingesessene Betriebe sich vergrößern. Dazu hat die WFG Rhein-Erft in Abstimmung mit den hiesigen Kommunen ein Industrie- und Gewerbeflächenkonzept entwickelt und der Bezirksregierung Köln vorgelegt; der vorliegende Entwurf des Regionalplans Köln trägt jedoch den besonderen Anforderungen des Strukturwandels noch nicht im ausreichenden Maße Rechnung. Tatsächlich müssen mehr Industrie- und Gewerbeflächen ausgewiesen werden, um den Aufbau neuer Arbeitsplätze in erforderlichem Umfang zeitnah realisieren zu können.

Susanne Kayser-Dobiey, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Rhein-Erft. Bild: Sabine Rütten
Susanne Kayser-Dobiey, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Rhein-Erft. Bild: Sabine Rütten

Zukunftsmodell Digitalparks. Eine bisher unterschätzte Perspektive: Das Vorhandensein der Datenautobahnen. Kombiniert mit der vorhandenen Energieinfrastruktur sind sie eine ideale Voraussetzung für die Ansiedlung von Digitalparks. Diese eröffnen die Chancen auf moderne und zukunftsfähige Arbeitsplätze, von denen die gesamte Region profitieren kann.

Fördermittel in Anspruch nehmen. Damit der Strukturwandel im Rhein-Erft-Kreis vorankommt, müssen zukunftsfähige und arbeitsplatzschaffende Projekte schnell in den Genuss der von Bund und Land zugesagten Fördermittel kommen. Ob bei der Erstellung von Projektskizzen oder bei Förderanträgen – die WFG Rhein-Erft unterstützt Unternehmen sowie die Kommunen im Kreis. Interessierte können sich jederzeit an die kompetenten Berater vor Ort wenden. Sie helfen gern weiter.

Persönliche Beratung. Für Bildung, Digitalisierung sowie unternehmerisches Know-how stehen kleinen und mittleren Unternehmen sowie Gründungswilligen eine Vielzahl von Förderprogrammen zur Verfügung. Auch dafür bietet die WFG Rhein-Erft entsprechende Beratungen an oder vermittelt kompetente Ansprechpartner. Wenn es um Wissenstransfer, Digitalisierung, Fachkräftebedarf und Innovationen geht, führt die WFG Rhein-Erft, ebenfalls in Kooperation mit Partnern, verschiedene Veranstaltungen in Präsenz oder online durch. Mehr Informationen unter www.wfg-rhein-erft.de.


Wirtschaftsförderung Rhein-Erft GmbH