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Wenn die Windschutzscheibe eine Macke hat: Schon ein kleiner Riss kann zu einem echten Sicherheitsproblem werden

Ein Steinschlag ist schnell passiert – ob die Scheibe repariert werden kann, weiß der Experte Bild: djd/Kfzgewerbe

Oft bringt es die erste Autowäsche nach der langen Urlaubsfahrt an den Tag: Macken, Kratzer und Steinschlagschäden in der Frontscheibe. Selbst kleinere sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Sie beeinträchtigen nicht nur die Sicht und führen zu Blendungen. Es drohen Folgeschäden, die die Sicherheit gefährden. So können sich etwa kleine Risse durch starke Erschütterungen oder schnelle Temperaturwechsel vergrößern und die Scheibe schwächen. Die Profis in den Werkstätten können schnell und sicher beurteilen, ob Handlungsbedarf besteht und was im Einzelfall zu tun ist. Kleinere Schäden etwa lassen sich in vielen Fällen ohne Scheibentausch reparieren. Voraussetzung ist, dass der Schaden kein Riss und nicht größer als fünf Millimeter ist. Zudem muss er mindestens zehn Zentimeter vom Scheibenrand entfernt sein und darf nicht im direkten Sichtfeld des Fahrers liegen.

Aufwand je nach Technik

Wenn eine Reparatur nicht mehr möglich ist oder die Scheibe bereits zu viele Schadstellen aufweist, dann wird der Fachbetrieb zu einem Scheibentausch raten. Wie lange Aus- und Einbau dauern, hängt stark vom Fahrzeugtyp ab. Generell gilt: Je mehr Technik an der Scheibe an- oder eingebaut ist, desto länger fallen die Arbeiten aus. So können moderne Fahrzeuge zum Beispiel mit Sensoren für Regen und Licht, Frontkamera, Scheibenheizung, einer speziellen Folie für Head-up-Displays und weiteren Funktionen ausgestattet sein. Alle diese technischen Features sind beim Austausch zu berücksichtigen und müssen teilweise aufwändig mit der Fahrzeugelektronik neu verbunden werden.

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