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Das Beste kommt zum Schluss: Für die Opladener ist ihr Weihnachtsmarkt der Höhepunkt im Terminkalender

Viele Leckerbissen: Der Ochs am Spieß wird sich wieder in Opladen drehen Foto: Aktionsgemeinschaft Opladen

Ihr Kennzeichen haben die Opladener seit über vier Jahren wieder. Seither schmücken sich immer mehr Kraftfahrzeuge im Stadtgebiet der einstigen Bürgermeisterei mit den heimischen Initialen. Und auch sonst sind die Opladener ziemlich heimatverbunden und stolz auf das, was sie zu bieten haben.

Zwischen den Jahren geöffnet
   
Viel mehr als 99 Luftballons schweben zu Beginn mit Überraschungen darin auf das Publikum nieder Fotos: Aktionsgemeinschaft Opladen
Viel mehr als 99 Luftballons schweben zu Beginn mit Überraschungen darin auf das Publikum nieder Fotos: Aktionsgemeinschaft Opladen
Etwa ihren Weihnachtsmarkt. Besser bekannt als das „Bergische Dorf“, das in diesem Jahr zum 42. Mal über die Bühne geht. Die Opladener selbst haben keinen Zweifel daran, dass ihr Markt die schönste und bekannteste Traditionsveranstaltung im gesamten Stadtgebiet von Leverkusen ist. Gewiss ist das Bergische Dorf ein Besuchermagnet, von dem auch der Einzelhandel profitiert, wenn der Weihnachtsmarkt mit einem unterhaltsamen Bühnenprogramm vom 21. November bis 30. Dezember wieder Abertausende von Besuchern in die festlich geschmückte Fußgängerzone lockt. Die Verkaufsstände sind täglich von 11 bis 20 Uhr sowie sonntags von 12 bis 20 Uhr geöffnet. Glühweinstände und Imbisse bieten ihre Leckereien bis 22 Uhr an. Überdies dürften die vier „langen Samstage“ (bis 18 Uhr) sowie der verkaufsoffene Adventssonntag am 8. Dezember (13 bis 18 Uhr) zu einer erheblichen Belebung des klassischen Einzelhandels in Opladen beitragen. Geschlossen ist das Bergische Dorf nur am Totensonntag (24. November) sowie vom 24. bis 26. Dezember.

"Einer der wenigen Märkte, der selbst nach Weihnachten noch da ist"

Hunderte Meter Licht

Wie bereits in den Jahren zuvor werden besonders umfangreiche Illuminationen zum Lichterglanz beitragen. Fünf große Platanen werden mit über 300 laufenden Metern Lichterketten und zudem Glocken versehen. An der Aloysius-Kapelle zu Beginn der Fußgängerzone entsteht durch einen mit roten und weißen Christbaumkugeln, Paketen und einer 150 Meter langen Lichterkette geschmückten Weihnachtsbaum ein gelungenes Entree in das Bergische Dorf. Zwei weitere Tannenbäume sind in der Kölner Straße/Ecke Bahnhofstraße und am Berliner Platz aufgestellt. In der Kölner und Düsseldorfer Straße werden gar illuminierte Kometen den Besuchern den Weg weisen. Am Marktplatz sorgen Laternenaufsätze für eine stimmungsvolle Atmosphäre. In der Birkenbergstraße und Altstadtstraße werden zudem sieben weitere neue Kometen in Szene gesetzt.

Fokus auf Gaumenfreuden

Neben einem reichhaltigen Angebot an weihnachtlichen und kunsthandwerklichen Waren bieten die insgesamt 25 Markthändler vor allem kulinarische Kostbarkeiten in vielen Variationen. Ein ganzer Ochse wird wieder am Spieß gedreht und sorgt bei manch einem für unvergessliche Gaumenfreuden. Qualität vor Quantität lautet seit jeher die Devise im Bergischen Dorf. Acht Weihnachtsmarkthütten stehen ausschließlich für Handwerk und karitative Zwecke zur Verfügung. Offiziell eröffnet wird das Bergische Dorf am 25. November um 17 Uhr mit 1.000 Luftballons, die wie Schnee auf das Publikum hinunterschweben. Viele davon sind mit Gutscheinen für kleine Überraschungen gefüllt. Zusammen mit einigen Hundert Lebkuchenherzen warten weit mehr als 1.000 Geschenke vor allem auf die kleinen Besucher.
  

Krippenvielfalt

Der 12. Opladener Krippenweg samt Gewinnspiel wird am ersten Adventswochenende eröffnet. Dort haben Interessierte die seltene Gelegenheit, über 60 Krippen verschiedenster Art, Größe und Herkunft in den Schaufenstern des Opladener Einzelhandels zu bewundern. In drei Krippenwegführungen (6./13./20. Dezember) wird vieles Wissenswertes über die in mühevoller Handarbeit gefertigten Unikate vermittelt. Anmeldungen telefonisch unter der Rufnummer 02171/44542.

Ein Fest für den Winterapfel

Leichlingen schmaust süß und herzhaft

Die Bratäpfel gibt es in vielen Varianten zu kosten Foto: WIV GmbH
Die Bratäpfel gibt es in vielen Varianten zu kosten Foto: WIV GmbH
Traditionell am ersten Adventswochenende findet bereits zum 22. Mal das Leichlinger Bratapfelfest statt. Die Faszination für die ungewöhnliche Veranstaltung sei ungebrochen, versichert der ausrichtende Wirtschaftsförderungsverein Leichlingen. Das kleine vorweihnachtliche Fest rund um den Alten Stadtpark und Marktplatz habe seine Fangemeinde kontinuierlich vergrößert und sei inzwischen über die Stadtgrenzen hinaus ein Begriff. Man habe mit einem Stand begonnen. Schnell sei ein zweiter dazugekommen, erklärt Birgitt Färber, die seit den Anfängen beim Bratapfelfest mitwirkt und vom familiären Charakter schwärmt: „Wir könnten vermutlich 100 Aussteller mehr haben, aber wir lieben genau diesen Rahmen und wollen ihn auch beibehalten.“ Neben Bratäpfeln in süßen und herzhaften Variationen finden sich etliche Verkaufsstände auf dem Fest. Die „Stars“ selbst werden in ihrer klassischen Variante als ganze, ungeschälte Äpfel bei mittlerer Hitze gebacken und mit Zucker und Zimt bestreut serviert. In ihrer deftigen Form etwa werden die Äpfel aus heimischem Anbau mit einer Zwiebel-Füllung mit aufliegender oder unter die Füllung gemischter Blutwurst angeboten.  
  
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