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Ein Prüfer bei der HU: Wer sein Auto vorher durch eine Werkstatt checken lässt, erspart sich böse Überraschungen Bild: industrieblick/stock.adobe.com

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Vorsicht HU: Das sollten Sie vorab checken In einer Hauptuntersuchung lauern viele „Fallen“, die die Plakette kosten können

23.02.2021

Jedes Auto muss regelmäßig zur Hauptuntersuchung (HU). Ein Neuwagen ist erstmals nach drei Jahren dran, danach steht die HU für Privat-Pkw alle zwei Jahre an. Wer sich unsicher ist, ob sein Wagen die HU ohne Mängel überstehen wird, kann vorab selbst einige Punkte auf der Checkliste abhaken. Geprüft wird beispielsweise, ob die Nummernschilder gut sichtbar und sicher befestigt sind, ob Innen- und Außenspiegel funktionsfähig sind und ob das Reifenprofil noch bei mindestens 1,6 Millimeter liegt.

Was oft vergessen wird: Ein Fahrzeug muss mit allen eingetragenen Anbauteilen vorgestellt werden. Dazu zählen etwa auch eine abnehmbare Anhängerkupplung oder Zusatzsitze. Wer mit einem E-Auto oder einem Plug-in-Hybriden zur Hauptuntersuchung fährt, muss auch das Ladekabel an Bord haben. Alle lichttechnischen Einrichtungen am Fahrzeug müssen einwandfrei funktionieren. Wurden Veränderungen am Auto durchgeführt, zum Beispiel Räder in Sondergrößen oder ein anderer Schalldämpfer montiert, müssen hierfür die entsprechenden Unterlagen vorgelegt werden. Notiert der Prüfer Mängel auf dem Prüfbericht, handelt es sich nicht selten um eher banal scheinende Dinge wie ein fehlendes Warndreieck.


"Ein Kfz muss mit allen eingetragenen Anbauteilen vorgestellt werden"


Keine Prüfplakette gibt es, wenn erhebliche Mängel festgestellt werden – dazu zählen etwa ein defekter Gurt oder eine defekte Frontscheibe. Während solche Dinge jeder Autofahrer durch eine einfache Sicht- und Funktionsprüfung vorab überprüfen kann, hilft bei versteckteren Mängeln, etwa an den Bremsen, nur die Werkstatt. (mit Material von dpa)