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Brillen sollten im Fachbetrieb angepasst werden Bild: Paul Diaconu/Pixabay

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Vorsicht bei Fertigbrillen Qualifizierte Prüfung und Sehstärkenbestimmung

1.11.2021

Fertigbrillen online bestellen oder beim Discounter kaufen? Keine gute Idee. Solche Sehhilfen, die oftmals sehr günstig in Fernost produziert werden, berücksichtigen keine individuellen Gegebenheiten des Trägers und können zu gesundheitlichen Problemen führen. Der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) rät, Brillen immer vom Fachmann anpassen zu lassen.

Optik Wolf – Bensberg

Immer zum Augenoptiker

Fertigfernbrillen fallen unter das Medizinproduktegesetz und dürften nach Ansicht des ZVA nicht ohne Weiteres vertrieben werden. Sie berücksichtigen nicht die individuelle Fehlsichtigkeit und die anatomischen Gegebenheiten des Trägers. Abgesehen davon, dass eine qualifizierte Augenprüfung und Sehstärkenbestimmung beim Augenoptiker oder Optometristen zur Erhaltung der Augengesundheit beitragen, ist die Fehlsichtigkeit bei den allermeisten Menschen auf beiden Augen unterschiedlich ausgeprägt. Auch liegt bei vielen Brillenträgern eine Hornhautverkrümmung vor.

Millimetergenaue Bestimmung

Und: Eine Brille sorgt nur dann für optimales Sehen, wenn die Gläser millimetergenau auf die Pupillendistanz und die Fassung an die Kopfform angepasst werden. All dies wird bei Fertigbrillen nicht berücksichtigt und kann längerfristig zu Problemen wie Kopfschmerzen oder Schwindel führen. Auch Lesebrillen zur Korrektur der Altersweitsichtigkeit sollten stets beim Augenoptiker erworben werden.