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Regelmäßige Bewegung kann Arthrose vorbeugen Bild: Jenny Sturm/stock.adobe.com

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Vorbeugen ist immer der bessere Weg Vorsorge ist besser als Nachsorge: Mit zunehmendem Alter sollten Senioren besonders auf ihre Gesundheit achten

26.07.2021

Die meisten Senioren in Deutschland werden in diesem Sommer gegen Covid-19 geimpft sein und allmählich in ihr „normales“ Leben zurückkehren können. Grund genug, den Fokus nicht mehr nur auf das Virus, sondern auch auf andere Gesundheitsgefahren zu legen.

Schwindelattacken entgegenwirken

Mit dem Sommer kommt der Sonnenschein. Die Wärme hellt die Seele auf und macht Unternehmungen im Freien möglich. Gerade für ältere Menschen haben warme Tage aber auch „Schattenseiten“, viele leiden dann unter Kreislaufproblemen und Schwindel. Einfache Maßnahmen können dem entgegenwirken. So sollten Senioren die Mittagshitze und die pralle Sonne meiden und oft die Beine hochlegen. Da Flüssigkeitsverlust den Kreislauf belastet, gilt: mindestens zwei Liter täglich trinken. Beim Essen ist leichte Kost angesagt. Wichtig ist zudem eine ausreichende Versorgung mit der gefäßschützenden Aminosäure Arginin.

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Bewegung beugt Arthrose vor

Bewegungsmangel kann bei älteren Menschen zu schmerzhaften Muskelverspannungen und Rückenschmerzen führen sowie die bei Senioren weitverbreitete Arthrose fördern. Dem sollte gerade in der warmen Jahreszeit aktiv entgegengewirkt werden. Sind bereits Schmerzen vorhanden, kann ein Schmerzgel die Ausprägung lindern. Turnübungen sorgen für einen starken Rücken. Zudem sollten Angehörige ihre Lieben dazu anhalten, auch Indoor wieder aktiver zu werden. Ein Pedaltrainer, ein kleines Trampolin oder Gymnastikbälle als Geschenk können zu mehr Bewegung motivieren. Die Angehörigen sollten sich am besten am Training selbst beteiligen.

Vitamin-B12-Mangel ausgleichen

Vitamin B12 ist ein echtes Powervitamin: Es trägt zur körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit bei. Der Körper benötigt es zur Erneuerung der Zellen und um die Gefäße gesund zu erhalten. Sind Menschen ständig müde oder erschöpft und lässt bei ihnen die Konzentrationsfähigkeit nach, kann dies auf einen Mangel an Vitamin B12 hindeuten. Langfristig kann ein Defizit zu Nervenschäden führen. Dies kann nur mit einem hoch dosierten Vitamin-B12-Arzneimittel ausgeglichen werden. Vor allem Ältere sind oft von einem Mangel an dem Stoff betroffen. In einer Studie des Helmholtz-Zentrums wurde bei jedem vierten Deutschen im Alter ab 65 Jahren ein Defizit festgestellt. Die Versorgung des Körpers mit Vitamin B12 ist oft durch Verdauungsstörungen oder die Einnahme von Medikamenten beeinträchtigt. Auch Vegetarier sind gefährdet, denn Vitamin B12 ist in natürlicher Form quasi nur in Lebensmitteln tierischer Herkunft enthalten.


"Turnübungen stärken die Rückenmuskulatur"


Impfung gegen Gürtelrose

Nicht nur Corona gefährdet die Menschen: Ab dem mittleren Alter besteht zudem ein erhöhtes Risiko, an der äußerst schmerzvollen und zum Teil langwierigen Gürtelrose zu erkranken. Sie kann gerade im Alter zu schweren, langwierigen Verläufen oder gar Krankenhausaufenthalten führen. Diese Krankheit lässt sich nicht durch die etablierten AHA-Regeln verhindern. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt daher auch während der Coronapandemie eine Impfung für Personen ab 50 mit Grunderkrankungen sowie für alle über 60-Jährigen. Wichtig dabei sind zwei Faktoren: Sowohl vor als auch nach einer Corona-Impfung sollte ein Abstand von 14 Tagen zu anderen Impfungen liegen. (mit Material von djd)