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Über viele Jahre wurde die Severinstraße umgestaltet. Bild: Christoph Seelbach/IG Severinsviertel

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Vom Nadelöhr zur Flaniermeile Die Severinstraße gehört zu den beliebtesten Einkaufsstraßen der Stadt

22.09.2022

Wer in den 1980er-Jahren auf der Severinstraße unterwegs war, fand sich nicht selten in einem Verkehrschaos wieder. Parkende Autos machten es den Menschen schwer, über die Einkaufsmeile zu flanieren. Radfahrer mussten immer wieder anderen Fahrzeugen und Fußgängern ausweichen. Erst Ende Oktober 2010 entspannte sich die Lage: Nach mehr als sechs Jahren Bauzeit wurde die völlig neu gestaltete Severinstraße von der ehrenamtlichen Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes wiedereröffnet. Damit ging die Leidenszeit für Bewohner und Geschäftsleute des traditionsreichen Kölner Vringsveedels zu Ende.

Nach Lust und Laune stöbern

Seitdem ist die Severinstraße eine der beliebtesten Flaniermeilen der Stadt. Neben zahlreichen Geschäften für den täglichen Bedarf wie Metzger, Bäcker oder Lebensmittelhändler laden gemütliche Cafés, Kneipen und Restaurants zum Verweilen ein. Auch wer Mode, Bücher, Blumen oder andere Besonderheiten braucht, findet auf der „Vringsstroß“ das passende Angebot.

Berühmter Sohn

Einer der berühmtesten ehemaligen Bewohner des Vringsveedels ist Kölschrocker Wolfgang Niedecken, der sein Kinderzimmer in einem Eckhaus in der Severinstraße 1 im zweiten Geschoss hatte. Sein Vater Josef betrieb im Erdgeschoss ein Lebensmittelgeschäft.