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Vermögen steigt weiter: Der neue „Global Wealth Report“ der Unternehmensberatung Boston Consulting Group ist da

Bild: siraanamwong/stock.adobe.com


"Während 2017 eine Steigerung um 7,5 Prozent verzeichnet werden konnte, waren es 2018 nur 1,6 Prozent"

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Aktienscheue nutzt den Deutschen

Was besonders die Aktien- und Investmentfonds-liebenden Amerikaner hart getroffen hat, führte bei den auf Sicherheit bedachten Deutschen zu einem überdurchschnittlichen Wachstum des Finanzvermögens um 1,9 Prozent auf 7,5 Billionen Dollar. In der Vergangenheit hingegen hat die Aktienscheu den Bundesbürgern oft geschadet. Doch die Nordamerikaner müssen keinesfalls bemitleidet werden. Nirgendwo auf der Welt ist der Reichtum größer als in den USA, wo laut BCG 14,7 Millionen Millionäre ihren Wohnsitz haben. Zum Vergleich: In Deutschland sind es 400.000 Millionäre. Rund um den Globus ist die Zahl der Millionäre im letzten Jahr um 2,1 Prozent auf 22,1 Millionen gestiegen. Sie besitzen die Hälfte des privaten Finanzvermögens der Welt. Und die Zahl der Millionäre soll sich laut BCG weiter erhöhen, wie auch die Vermögensentwicklung insgesamt einen ansteigenden Trend verzeichnen soll, ebenso in Deutschland. Viele deutsche Banken und Vermögensverwalter seien darauf nicht gut vorbereitet, sagte eine der Autorinnen der Studie, Anna Zakrezewski, der FAZ. „Die deutschen Privatbanken gehen fast alle auf die gleiche Art und Weise auf die Kunden zu, die meisten bieten ganz ähnliche Produkte an“, kritisiert die BCG-Partnerin. Dabei sei es wichtig, ein differenziertes und auf die Kunden genau zugeschnittenes Angebot zu haben, nicht zuletzt mithilfe digitaler Kanäle.

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