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Fotos vom Unfallort sind sehr wichtig für die Versicherungen Bild: Laymanzoom/stock.adobe.com

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Urlaubszeit ist leider auch die Zeit der Blechschäden Unfälle mit ausländischen Autofahrern können bei der Regulierung problematisch werden

29.07.2021

In Coronazeiten wird das Auto als Transportmittel für den Urlaub oft dem Flieger vorgezogen. Dadurch steigt die Unfallgefahr. Was tun, wenn ein Blechschaden entstanden ist? Die Polizei hält alle Unfallfakten in einem Protokoll fest. Bleiben die Kontrahenten unter sich, wird am besten ein europäischer Unfallbericht ausgefüllt. Der sollte griffbereit im Handschuhfach liegen. Wer alle Fragen nach Personalien, Versicherung und Unfallhergang beantwortet sowie ein Foto vom Unfallgeschehen macht, hat eine solide Basis für die Schadenregulierung gelegt. Gibt es Zeugen, sollten deren Personalien notiert werden.

Versicherung kontaktieren

Den Unfallbericht stellen Versicherer ihren Kunden in der Regel kostenlos zur Verfügung. Stehen die Fakten fest, muss der Unfallverursacher seiner Versicherung den Schaden zeitnah melden. Selbst wenn die Haftung klar zu sein scheint, sollte der Geschädigte das Gespräch mit der gegnerischen Kfz-Haftpflichtversicherung suchen.

Das „Grüne Karte Büro“

Trotz Pandemie sind auch ausländische Fahrzeuge auf deutschen Straßen unterwegs und Unfälle zwischen Ausländern und Deutschen keine Seltenheit. Verschuldet ein Ausländer einen Unfall, kann sich der Geschädigte mit seinen Ansprüchen an das „Deutsche Grüne Karte Büro“ wenden, unter 030/2020 5757 oder per E-Mail an dbgk@gruene-karte.de. In der Regel überträgt dieses die Schadenregulierung an einen inländischen Kfz-Haftpflichtversicherer. Der Schaden wird so reguliert, als hätte ein deutscher Verkehrsteilnehmer den Unfall verschuldet. (mit Material von ampnet)