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Bild: Günter Albers/stock.adobe.com

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Gut vernetzt auf allen Kanälen Wenn eine Stadt weiß, wie Vernetzung funktioniert, dann ist es Köln. Und das betrifft nicht nur das Zwischenmenschliche

19.10.2021

Man kennt sich, man hilft sich – so halten es die kontaktfreudigen und weltoffenen Kölner*innen seit jeher. Neudeutsch lässt sich das treffend mit Vernetzen bezeichnen. Und wer gut vernetzt ist, kann viel bewegen. In Köln mit mehr als einer Million Einwohner*innen und dem Großraum, der Greater Cologne Area, die in einem Umkreis von 100 Kilometern rund 17 Millionen Menschen zählt, eröffnet sich damit ein riesiges Potenzial für Kooperationen von Unternehmen. Gut vernetzt ist die Wirtschaftsregion zum Beispiel bei der Infrastruktur: Köln hat nach Duisburg den zweitgrößten Binnenhafen Deutschlands und der Kölner Hauptbahnhof ist die westliche Drehscheibe des gesamten deutschen Schienenverkehrs. Der Flughafen Köln/Bonn zählt zu den umschlagstärksten Frachtflughäfen bundesweit. Im Corona-Krisenjahr wurden dort mit 863.000 Tonnen sechs Prozent mehr Waren umgeschlagen als im Vorjahr.

KölnBusiness

Köln ist die Hauptstadt der Digitalisierung

Eine Spitzenposition belegt Köln bei der Digitalisierung: Nach dem „Smart City Index 2021“ von Bitkom Research rangiert die Stadt im Bereich „IT- und Kommunikationsinfrastruktur“ auf Platz 1 im Vergleich der 81 deutschen Großstädte. Das ist nicht nur ein Standortvorteil für Unternehmensansiedlungen, sondern auch bei der Gewinnung von Fachkräften wichtig. In einer aktuellen Umfrage des Digitalverbands Bitkom gibt mehr als ein Viertel der 16- bis 29-Jährigen an, dass eine zu langsame Digitalisierung für sie ein Grund sei, weiterzuziehen. „Wer junge Menschen vor Ort halten will, muss in die Digitalisierung investieren, um die Lebensqualität zu erhöhen“, betont Bitkom-Präsident Achim Berg.


"Die Pandemie hat gezeigt, wie wichtig ein stabiles und leistungsstarkes Netz ist"


Digitale Lebensadern werden weiter aufgebaut

Von der Zuwanderung der jungen und gebildeten Menschen profi tieren rund 2.000 Unternehmen aus der Digitalwirtschaft, davon etwa 550 Startups. Hinzu kommen über 30 Coworking-Spaces, Gründerzentren, Hubs und Inkubatoren. Sie sind mit Glasfaser und schnellem Internet miteinander und mit der Welt vernetzt. Dafür sorgt der ortsansässige, größte regionale Telekommunikationsanbieter NetCologne. Mit mehr als 28.000 Kilometern verlegten Kabeln gehört sein Glasfasernetz zu den modernsten in Europa, mit über einer halben Million Privat- und Geschäftskunden. „Die Coronapandemie hat gezeigt, wie wichtig ein stabiles und leistungsstarkes Netz für unsere Gesellschaft ist. Deshalb bauen wir die digitalen Lebensadern in Köln und der Region konsequent weiter auf – in der Erde und auch in der Luft“, erklärt Timo von Lepel, Geschäftsführer NetCologne. Mit NetCologne und weiteren Partnern wappnet sich die Stadt Köln mit dem „Gigabit Masterplan Cologne 2025“ für die digitale Zukunft: Sie will flächendeckende Gigabitnetze mit Glasfaser sowie dem hochleistungsstarken Mobilfunk der fünften Generation (5G) anbieten. So aufgerüstet, funktioniert die Vernetzung künftig selbst bei Anwendungen im Internet der Dinge (Internet of Things, IoT).

Neues Messegelände bis 2030 geplant

Eine moderne und leistungsfähige IT-Infrastruktur ist auch die Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit der Koeln-Messe und wichtiger Bestandteil des Investitionsprogramms Koeln-Messe 3.0. Bis 2030 soll dort das attraktivste innerstädtische Messegelände der Welt entstehen. Als wegweisendes Beispiel geht das neue hybride Event polisMOBILITY 2022 an den Start. „Intermodale Mobilitätskonzepte, nachhaltige Antriebswege, digitale Technologien zur Vernetzung, städteplanerische und Infrastrukturfragen oder Projekte zur Einbindung der Bürgerinnen und Bürger finden hier ein Zuhause“, erklärt Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse.