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Teigtaschen aus aller Welt: Leckere Dumplings gibt es in nahezu jeder Kultur – Das sind die Unterschiede

Fotos: somegirl/stock.adobe.com, New Africa/stock.adobe.com, dmitr1ch/stock.adobe.com

Ob in Deutschland, Polen, Italien, der Türkei oder in Japan – überall auf der Welt gibt es gefüllte Teigtaschen. Jede Landesküche hat dabei ihre Besonderheiten und Traditionen. Mal sind die Dumplings groß, mal ganz klein, mal bestehen sie aus Weizen-, mal aus Maismehl, mal werden sie gedämpft und mal frittiert. Wo und wann die Rezeptidee entstand, ist nicht geklärt. Doch egal, wer sie zuerst hatte und wer sie verbreitete – heute genießen die Menschen die Samosas, Pelmeni, Manti, Empanadas oder Tortellini rund um den Globus.

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In Europa wird der Teig meist aus Weizenmehl, Wasser, Eiern und Öl zubereitet. In Mittel- und Südamerika verwenden die Köche dagegen größtenteils Mais- und in Asien Reismehl. Die Kunst besteht darin, die Masse geschmeidig zu halten und dünn auszurollen. Teilweise darf er nur wenige Millimeter dick sein. Die Füllungen der traditionellen Gerichte reichen von herzhaft gewürztem Fleisch und Fisch über Gemüse und Käse bis hin zu süßem Obst.
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Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Die größte Schwierigkeit bei der Zubereitung ist es, den Teig so um die Füllung zu schließen, dass bei der weiteren Verarbeitung nichts davon hinaustritt. Die einen werden dafür fest mit den Fingern zusammengedrückt, andere werden verknotet oder mithilfe einer klebrigen Eimasse verschlossen. Die bekanntesten Teigtaschen in Deutschland sind die schwäbischen Maultaschen. Traditionell werden die viereckigen Dumplings mit Fleisch gefüllt und in Brühe serviert. Auch in Italien verspeisen die Menschen die berühmten Tortellini klassisch in Brühe – in brodo. Ebenfalls beliebt ist die Variante in Sahnesoße. In Shanghai versteckt sich die Flüssigkeit dagegen in der Frühstücksspezialität Shengjianbao.
Chinesische Xiaolongbao
Chinesische Xiaolongbao
Deutsche Maultaschen
Deutsche Maultaschen
Italienische Tortellini
Italienische Tortellini
Die Herausforderung beim Verspeisen der Fleisch- oder Garnelenbällchen: Wer hineinbeißt, sollte darauf achten, dass die heiße Brühe in alle Richtungen spritzen kann. Ähnlich ist es bei chinesischen Xiaolongbao. Der Fleischfüllung wird eine Art gekühlte Fleisch-Gelantine hinzugefügt, die durch die Hitze beim Garen zur Brühe wird. Doch Teigtaschen werden nicht nur in oder mit Brühe verzehrt. Die Russen essen ihre Pelmeni zum Beispiel mit Schmand, türkische Manti werden mit einer Joghurt-Knoblauch-Soße verfeinert.

Wem das Wasser nun im Mund zusammenläuft, der sollte sich auf eine kulinarische Reise in die Welt der Teigtaschen begeben. Ein Rezept dafür folgt auf der nächsten Seite.

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