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Ökobestattungen liegen im Trend
Viele Menschen in Deutschland legen auch diesbezüglich Wert auf Nachhaltigkeit
Ökobestattungen liegen im Trend
Ökobestattungen liegen im Trend
Immer mehr Urnen werden aus gut abbaubaren Materialen hergestellt. Bild: phogura/stock.adobe.com

Der Sarg geölt statt lackiert, die Urne aus Maisstärke, Papier oder Holzkohle und der Anzug des Toten polyesterfrei – nachhaltige Beerdigungen liegen im Trend. „Menschen ist ihr ökologischer Fußabdruck wichtig. Sie wollen die Umwelt auch mit dem letzten Schritt nicht unnötig belasten“, sagt Carolin Oberheide vom Bundesverband Bestattungsbedarf in Bad Honnef. Das spiegele sich immer stärker in der Nachfrage der Kunden. 

Ohne Rückstände abbaubar

Urnen für die Asche nach Feuerbestattungen würden etwa inzwischen überwiegend nachhaltig bestellt – etwa aus Holzkohle, Maisstärke, Lehm, Naturfasern oder neuerdings sogar aus Papier, sagt Jürgen Stahl, der Vize-Vorsitzende des Verbandes, dem knapp 60 deutsche Hersteller und Anbieter von Dienstleistungen rund um die Bestattung angehören. Rund 70 Prozent der Urnen seien inzwischen biologisch ohne Rückstände abbaubar – vor zehn Jahren habe der Anteil noch bei nur rund zehn Prozent gelegen. (mit Material von dpa)

Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen seiner Mitmenschen.

Albert Schweitzer