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Zahlreiche Anwohner haben ihre Ideen für den Abteilort Brauweiler in ein Konzept eingebracht

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Neues Leben rund um die Abtei Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept Brauweiler 2030 soll helfen, den Ortskern attraktiv zu planen

17.06.2021

Mit Spannung wird es erwartet: In Kürze soll das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) Brauweiler 2030 vorgestellt werden. Dies soll helfen, die städtebauliche Zukunft des Abteiortes zu planen. Dazu wurde schon früh der Bürgerwille erfragt. Ob der sichere Schulweg, mehr Sauberkeit und Grün im Ort oder eine neue Vielfalt im Einzelhandel – die Wünsche der Anwohner von Brauweiler wurden auf unterschiedlichen Wegen erfragt.

Ein langer Prozess

Bereits im Rahmen einer Bürgerversammlung zum „Bebauungsplanverfahren Abteiquartier“ im März 2019 wurde auf das anstehende ISEK hingewiesen. Erste Vorschläge konnten die Planer aus der Auftaktveranstaltung im Gierdensaal der Abtei Brauweiler im Oktober 2019 mitnehmen, wo ein reger Austausch stattfand. Die Kinder und Jugendlichen wurden an drei Terminen in Zusammenarbeit mit dem Zahnrad, der Schule an der Jahnstraße, dem Abteigymnasium sowie der Gesamtschule auch nach ihrer Meinung gefragt. Neben dem Erlernen und Erfahren von demokratischen Teilhabeprozessen waren die Sichtweisen der Kinder und Jugendlichen sowie die Ideen für die zukünftige Entwicklung der Ortsmitte von Brauweiler der Fokus dieser speziellen Öffentlichkeitsbeteiligung.


"Die Planungen decken viele gesellschaftliche Bereiche ab"


Erste Ergebnisse

Im Rahmen eines Workshops wurden im Januar 2020 Ergebnisse und Rückschlüsse aus dem bisherigen ISEK-Prozess präsentiert. Der inhaltliche Fokus lag auf den Themenfeldern Stadtgestalt, Einkaufen und Dienstleistungen, Verkehr und Mobilität, Grün- und Freiraum, öffentliche Infrastruktur sowie der Vorstellung und Diskussion möglicher Maßnahmen für die Zukunft. Ein weiterer Workshop im digitalen Raum und öffentliche Ortsrundgänge mit Interessierten im August 2020 erbrachten weitere Erkenntnisse für das Konzept. Die zum Abschluss geplante Projektmesse soll in diesem Sommer stattfinden, die finale Beratung im Fachausschuss ist für den Herbst geplant. Denn den Antrag auf Zuschüsse aus der Städtebauförderung müsste die Stadt bis zum 30. September stellen. Bis dahin wird sich zeigen, welche Wünsche der Anwohner in das Konzept mitaufgenommen worden sind – vom Kino, einem Unverpacktladen über Ladestationen für E-Autos bis hin zu einem Hotel in der Ortsmitte oder einem Mountainbike-Parcours.