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So könnte es einmal auf dem künftigen Radschnellweg Köln-Frechen aussehen

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Die Fahrradautobahn der Zukunft Radschnellweg Köln-Frechen als Alternative für Pendler

24.03.2022

Schnelligkeit, Sicherheit, Zeitgewinn und Fahrspaß – diese Vorteile soll der geplante Radschnellweg von Köln nach Frechen bringen. Und vor allem, wie bereits Erfahrungen aus den Niederlanden zeigen, etwa fünf bis 15 Prozent der in der Gegend Autofahrenden motivieren, auf Fahrräder umzusteigen.

Rund acht Kilometer lang

Die Schnellroute führt auf einer Länge von 8,4 Kilometern von der Universität über die Bachemer Straße in Lindenthal, den Äußeren Grüngürtel und das Gewerbegebiet Marsdorf zum Bahnhof in Frechen. Zu schaffen wäre das mit dem Rad in 22 Minuten. Doch beim Ausbau des „Super-Higway“ ist Geduld gefragt, obwohl das Projekt ehrgeizig begann und sich 2014 als eines von fünf Projekten im Planungswettbewerb des Landes zu Radschnellwegen durchsetzen konnte.

Planung mit Hindernissen

Nun sorgen Abstimmungsprozesse zwischen Land und Kommunen sowie Hürden im Planungs- und Baurecht für Verzögerungen. Die Stadt Köln begründet das mit einer Gesetzesänderung. 2016 habe das Land NRW Radschnellwege den Landstraßen gleichgesetzt. Das habe das Projekt komplizierter gemacht. Die Planung erfolgt jetzt auf Basis einer Vereinbarung des Landesbetriebs Straßenbau NRW mit der Stadt Köln. So wurde 2019 zunächst ein Baugrundgutachten in Auftrag gegeben, um zu klären, ob der bestehende Aufbau weiterverwendet werden kann. Unklar sei auch noch, ob der Weg den Militärring mit einer Brücke oder einem Tunnel quere. Erst nach Abschluss dieser Arbeiten kann So könnte es einmal auf dem künftigen Radschnellweg Köln-Frechen aussehen die Planung weitergehen.