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Beim Nachrüsten einer Anhängerkupplung gibt es vieles zu beachten Bild: vectorfusionart, stock.adobe.com

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So kommt die Anhängerkupplung ans Auto Zulässige Lasten, Bauartgenehmigungen und mehr spielen eine Rolle

28.07.2020

Viele – doch längst nicht alle – Autos lassen sich mit einer Anhängerkupplung nachrüsten. Am Anfang steht ein Blick in den Fahrzeugschein. Dort ist die zulässige Anhängelast notiert. Für eine Nachrüstung muss diese angegeben sein, im Feld O.1 für gebremste und in O.2 für ungebremste Anhänger. Fehlen in diesen Zeilen Zahlen, ist eine Nachrüstung leider meist nicht möglich. Beim Kauf einer Kupplung ist darauf zu achten, dass sie eine Bauartgenehmigung besitzt. EG- beziehungsweise ECE-genehmigte Kupplungen sowie solche mit einer allgemeinen nationalen Bauartgenehmigung sind eintragungsfrei. Mit der Nachrüstung selbst sollte unbedingt eine Fachwerkstatt beauftragt werden. So ist es unter anderem wichtig, dass die Anhängerkupplung immer nach den Vorgaben des Kupplungs- und des Fahrzeugherstellers sowie denen der Einbauanleitung montiert wird. Bei ungebremsten Fahrzeugen liegt die maximale Anhängelast bei 750 Kilogramm. Wer hingegen schwerere Lasten ziehen möchte, benötigt einen gebremsten Hänger.

Passt der Führerschein?

Für Anhängsel mit bis zu 750 Kilo zulässigem Gesamtgewicht genügt ein Führerschein der Klasse B (normaler Pkw-Führerschein). Anhänger von mehr als 750 Kilogramm, bei einer Gesamtmasse zwischen 3.500 und 4.250 Kilogramm, dürfen mit Klasse B und der Schlüsselzahl 96 gezogen werden. Bei Fahrzeugen mit einem Gesamtgewicht von bis zu 3.500 Kilogramm und einem Anhänger von bis zu 3.500 Kilogramm ist der Führerschein BE notwendig. (Mit Material von dpa)