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Seit der Pandemie wird noch seltener mit Scheinen und Münzen bezahlt Bild: benjaminnolte/stock.adobe.com

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Smartphones ersetzen das Bargeld Kontaktlos zahlen – Das sollten Verbraucher zur Kartenzahlung wissen

8.06.2021

Die Frühstücksbrötchen beim Bäcker mit abgezählten Euro- und Cent-Münzen bezahlen? Darauf verzichten viele Menschen heute ganz bewusst und zücken stattdessen selbst bei kleineren Beträgen das Smartphone oder ihre Bankkarte. Eine Studie der Europäischen Zentralbank zeigt, dass 40 Prozent der Befragten seit Beginn der Pandemie häufiger kontaktlose elektronische Zahlungsmethoden nutzen. Auch der Handel animiert die Kunden vielfach dazu, da es das Einkaufen schneller, bequemer und hygienischer macht.

Möglichkeiten mit und ohne PIN

Worauf sollten Verbraucher achten, die seltener zu Geldscheinen und Münzen greifen wollen? Viele Bankkarten eignen sich für das kontaktlose Zahlen. Dazu einfach die Karte vor oder auf das Lesegerät halten, ohne es zu berühren. Der Vorgang dauert nur wenige Sekunden, Zahlbeträge bis zu 50 Euro sind ohne Eingabe einer PIN möglich. Alternativ können Kunden auch ihr Smartphone zücken. Zur Freigabe der Bezahlung dienen dann der Gerätecode, der Fingerabdruck oder die Gesichtserkennung. Daher wird keine PIN abgefragt. Vorher ist es nötig, die Bankkarte mit dem Smartphone zu verknüpfen. Meist ist eine sogenannte Wallet-App, die als digitale Geldbörse dient, auf den Geräten schon vorinstalliert. Viele Banken und Sparkassen bieten Apps, die das kontaktlose Zahlen mit dem Smartphone ermöglichen. Zudem lassen sich auch mehrere Karten in einer Wallet-App hinterlegen. Der Kunde wählt in diesem Fall bei jedem Bezahlvorgang die jeweilige Karte aus, mit der er zahlen möchte.

Bei Verlust sperren lassen

Beim kontaktlosen Zahlen wird allerdings die Kostenkontrolle noch wichtiger. Um nicht den Überblick zu verlieren, müssen die Ausgaben genau im Blick behalten werden. Und wer seine Karte ständig benutzt, sollte umso mehr ein wachsames Auge darauf haben: Geht sie verloren, sollte sie direkt unter der Telefonnummer 116 116 gesperrt werden. Auch wenn das Smartphone abhandenkommt, kann unter dieser Nummer die virtuelle Karte gesperrt werden. (mit Material von djd)