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Specials: Rhein-Erft

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Die Zukunft nimmt Fahrt auf: Shell hat den Anspruch, die Zukunft aktiv mitzugestalten. Daher investiert die Rheinland Raffinerie in viele neue Projekte und Ideen.

Offen für neue Ideen: Jedes Jahr lädt Shell Schüler und Studenten aus aller Welt ein, am Shell Eco-marathon teilzunehmen, einer der weltweit größten Effizienzwettbewerbe rund um die Mobilität. Bild: Shell


"Umbau geht spart viel Zeit kontinuierlich voran"


"Moderne Technik spart viel Zeit"


Ein modernes Kraftpaket

Genesis

2016 wurden die Kühltürme abgerissen, dort entsteht nun das neue Kraftwerk. Bild: von Hoensbroech
2016 wurden die Kühltürme abgerissen, dort entsteht nun das neue Kraftwerk. Bild: von Hoensbroech

Der Stoff von morgen

Refhyne

So soll „REFHYNE“ gemäß einer Illustration später einmal aussehen Bild: Shell
So soll „REFHYNE“ gemäß einer Illustration später einmal aussehen Bild: Shell
Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu weniger Treibhausgasen ist die Umstellung auf neue Antriebsquellen – Wasserstoff ist eine davon. Bereits Ende 2020 wird im Werk Wesseling das Projekt „REFHYNE“ mit der weltweit größten PEM-Wasserstoff-Elektrolyse-Anlage in Betrieb gehen.

Das neue Gebäude wird lediglich einen Grundriss von 25 mal 30 Meter haben und sehr schlicht gestaltet sein. Die Nachbarn werden von der zukunftsweisenden Technik kaum etwas mitbekommen, da das Projekt vollständig in die Raffinerie integriert ist.

„Das Projekt genießt – auch wegen des hohen gesellschaftlichen Interesses an der Energiewende – viel Aufmerksamkeit im Projektteam“, erklärt Frithjof Kublik, verantwortlicher Business Opportunity Manager der Rheinland Raffinerie. Projektleiter Wolfgang Krüper ergänzt: „Die Elektrolyse arbeitet praktisch geräuschlos, da es keine Turbinen oder Ähnliches gibt.“

Durch „REFHYNE“ wird es künftig möglich sein, Wasserstoff aus „grünem Strom“ statt aus fossilem Erdgas herzustellen. Das heißt, er wird durch Wind- oder Solarkraft gewonnen. Auf diese Weise sinkt der Ausstoß klimaschädlicher Gase erheblich. Pro Jahr benötigt die Rheinland Raffi nerie derzeit rund 180.000 Tonnen Wasserstoff. Im Projekt „REFHYNE“ können künftig 1.300 Tonnen grüner Wasserstoff produziert werden, der dann ebenfalls für die verschiedenen Raffinerieprozesse verwendet wird.

In der Industrie wird Wasserstoff bereits heute in großen Mengen bei der Entschwefelung konventioneller Kraftstoffe benötigt. Darüber hinaus ist die Qualität des Wasserstoffs aus der Elektrolyse so gut, dass er in Brennstoffzellen-Fahrzeugen verwendet werden kann. Ihr Vorteil: Es entstehen keine lokalen Abgase und sie fahren – wie Elektrofahrzeuge – nahezu geräuschlos. Sie könnten künftig an der Ahrstraße tanken.

Energie aus dem Kuhmagen?

Make the future

Die Welt ist in Bewegung. Doch woher kommt die Kraft, die sie morgen antreibt? Mit der weltweiten Kampagne „#makethefuture“ ruft Shell junge Menschen dazu auf, für die Entwicklung sauberer Energie zusammenzuarbeiten. Die Rheinland Raffinerie hat daher erneut Schüler zum großen Ideenwettbewerb „#makethefuturerheinland“ eingeladen.

Gewonnen hat in diesem Jahr das Georg-Büchner-Gymnasium aus Köln-Weiden. Ihre Idee: Ein Geothermie-Kraftwerk in der Eifel produziert Strom, der zum Teil von einem Kuhstall aus der Region genutzt wird, um das dort anfallende Methan in Wasserstoff umzuwandeln. Methan ist ein klimaschädliches Gas, das bei der Verdauung im Kuhmagen entsteht. Eine hofeigene H2-Tankstelle versorgt Wasserstoff-Bikes, die auf einem speziellen Radweg bis nach Köln fahren können.

Die Idee hinter dem Wettbewerb: Durch erneuerbare Energien hergestellter Wasserstoff kann durch seine gute Speicherbarkeit zu einem Schlüssel für eine erfolgreiche Energie- und Verkehrswende werden. Mittels Brennstoffzellen können damit Pkw, Nutzfahrzeuge, Busse, Lkw, Züge oder Schiffe angetrieben werden. Das Ziel ist es, mit den Fahrzeugen und der benötigten Infrastruktur in eine breite Anwendung und eine kosteneffiziente Umsetzung vor Ort zu gelangen. Die jüngsten Studien und Untersuchungen sind sich einig: Ein kosteneffizientes Energiesystem, das die Klimaziele erreicht, basiert auf einem breiten Technologiemix – Wasserstoff inklusive.

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