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Viele Anleger fragen sich, ob die Märkte an der Börse den Gipfel erreicht haben Bild: andreaobzerova – stock.adobe.com

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Droht die nächste Blase an der Börse? Die Märkte erreichen immer neue Rekordzahlen, obwohl die Pandemie die Wirtschaft stark in Mitleidenschaft gezogen hat.

25.06.2021

Viele Anleger sind verunsichert. Aufgrund der immer neuen Höchststände an der Börse fragen sie sich: Kann ich jetzt überhaupt noch einsteigen? Sind die Märkte nicht total überbewertet? Droht die nächste Blase? Frau Patzek, Sie sind Niederlassungsleiterin der Quirin Privatbank Köln, was raten Sie den Anlegern?

Martina Patzek: Wir verstehen die Unsicherheit der Menschen. Fakt ist jedoch: Es ist immer der richtige Zeitpunkt, um in den Kapitalmarkt einzusteigen. Sogar jetzt. Über lange Zeiträume betrachtet, kennen die Märkte nur eine Richtung – nach oben. Die Wirtschaft, die hinter all den einzelnen Aktien steht, wächst stetig weiter, das liegt in der Natur der Sache. Deshalb sollten Anleger jetzt handeln und vorhandene Liquidität investieren – und zwar am Kapitalmarkt.

Quirin Privatbank AG

Aber kauft man jetzt nicht zu teuer ein, wenn die Kurse so hoch stehen?

Patzek: Wer heute sein Geld anlegen will, sollte es auch tun. Abwarten ist eine ungünstige Strategie, denn niemand weiß, wann genau ein besserer oder gar der beste Zeitpunkt für eine Anlage an den Aktienmärkten sein wird. Langfristig steigen die Kurse aber, weshalb Aktieninvestments immer langfristiger Natur sein sollten. Da spreche ich von mindestens sieben bis zehn Jahren. Wem das zu lang ist, der sollte relativ risikoarme Anleihen beimischen.
  

Martina Patzek, Niederlassungsleiterin der Quirin Privatbank Köln
Martina Patzek, Niederlassungsleiterin der Quirin Privatbank Köln

Wie sieht es mit dem guten alten Sparbuch aus? Ist das keine Option mehr?

Patzek: Nein, leider nicht. Bleibt das Geld auf Giro- oder Sparkonten liegen, wird es „dank“ Null- oder gar Minuszinsen immer weniger, statt sich zu vermehren. Die Inflation sorgt für einen weiteren Wertverlust. Zusammen bilden Zins und Inflation die Realverzinsung – und die ist nach Berechnungen der Bundesbank schon seit 2011 im Minus. So sind 100.000 Euro auf einem Sparkonto mit einer Verzinsung von null Prozent bei einer Inflation von zwei Prozent nach zehn Jahren nur noch 82.035 Euro wert – eine Minderung der Kaufkraft um 18 Prozent.

Wie sollten die Anleger also vorgehen?

Patzek: Wer auskömmliche Renditen oberhalb des Tagesgeldsatzes erzielen will, um sein Vermögen zu erhalten beziehungsweise zu vergrößern, kommt um Investitionen in die Aktienmärkte nicht herum. Wir wissen um die Berührungsängste der Anleger, am Kapitalmarkt zu investieren. Diese Ängste wollen wir ihnen nehmen. Denn im Grunde ist es ganz einfach, an den Renditechancen der weltweiten Märkte zu partizipieren. Wichtig ist dabei die richtige Anlagestrategie und dass ein paar grundlegende Regeln berücksichtigt werden.

Was sind denn aus Ihrer Sicht die wichtigsten Anlegertipps?

Patzek: Statt einzelne Aktien zu kaufen, sollten Anleger auf ein maximal breit gestreutes Portfolio von mehreren tausend Titeln setzen. Dafür eignen sich kostengünstige ETFs, die prognosefrei in den gesamten Markt investieren und sinnvoll kombiniert die Marktrendite erzielen. Langfristig fahren Anleger damit deutlich besser als darüber zu spekulieren, wer der nächste Top-Performer ist. Und auch Emotionen sollten an der Börse außen vor bleiben.  


"Es ist immer der richtige Zeitpunkt, um in den Kapitalmarkt einzusteigen"


Wie können unsichere Anleger überprüfen, ob ihr Vermögen richtig angelegt ist?

Patzek: Am besten sollten sie ihre Vermögenswerte unabhängig überprüfen lassen – in den meisten Depots schlummern erhebliche Optimierungspotenziale. Aber auch durch das Parken von Geldern auf nicht verzinsten Konten oder durch falsche Anlagestrategien verschenken Anleger immer wieder viel Rendite. Das merke ich beinahe täglich. Wir bieten allen Lesern einen kostenlosen Vermögens-Check an. Der wissenschaftliche Effizienztest stellt alle Anlagen, egal ob Sparbuch, Aktien, Fonds oder Anleihen auf den Prüfstand. Das Gutachten im Wert von 500 Euro beantwortet folgende Fragen: Wie effizient ist das Geld angelegt? Passt das derzeitige Rendite-Risiko-Verhältnis zum Anleger? Welche Optimierungspotenziale gibt es? Einfach das Formular ausfüllen oder den QR-Code scannen und die Daten online eingeben.

Vielen Dank für das Gespräch.


Krisenfestes Anlagekonzept kombiniert mit starkem Geschäftsmodell

Die Märkte erreichen immer neue Rekordzahlen, obwohl die Pandemie die Wirtschaft stark in Mitleidenschaft gezogen hat. Die Kundeninteressen stehen stets im Vordergrund

Kölner investieren eher Immobilienlastig, wie die Quirin Privatbank beobachtet hat BIld: Max Maximov - stock.adobe.com
Kölner investieren eher Immobilienlastig, wie die Quirin Privatbank beobachtet hat BIld: Max Maximov - stock.adobe.com

Die Quirin Privatbank ist ein starker und vertrauenswürdiger Partner. Das sehen auch die Kölner Anleger so. Und so konnte sich nicht nur die Niederlassung in der Domstadt, sondern das gesamte Unternehmen selbst in Zeiten von Corona wachsender Zahlen erfreuen.

Objektive Einschätzungen. Ein großer Vorteil ist die unabhängige Beratung. Im Gegensatz zu den meisten Banken wird die Quirin Privatbank direkt von ihren Kunden bezahlt. Sie finanziert sich nicht über Provisionen, die üblicherweise von Fondsgesellschaften für Produktempfehlungen an die Banken gezahlt werden. Dadurch ist sichergestellt, dass ausschließlich die Kundeninteressen im Vordergrund stehen. Neben dem Geschäftsmodell ist es das wissenschaftlich fundierte Anlagekonzept der Bank, was überzeugt. Das zeigen auch die Zahlen. Seit 2016 gab es einen Kundenanstieg von 35 Prozent. Allein 2021 konnten über 40 Prozent der Neukunden über die Empfehlungen von anderen zufriedenen Kunden gewonnen werden. Mittlerweile betreut die Niederlassung in Köln über 750 Kunden mit einer Anlagesumme von 400 Mio. Euro. Und auch der Vermögens-Check erfreut sich großer Resonanz. Seit 2018 wurden 100 Mio. Euro Checksumme überprüft. Die Hälfte davon Liquidität, die auf unverzinsten Konten geparkt war. Immerhin konnte das Kölner Beraterteam 25 Mio. Euro erfolgreich wandeln.

Lokal-Charakter. Martina Patzek, Niederlassungsleiterin in Köln, ist seit fünf Jahren Teil der Quirin Privatbank. Sie verrät über den Kölner: „Interessant sind für mich immer die lokalen Vorlieben. Der Kölner ist sehr Immobilienlastig. Er hat eher nicht so hohe Aktienquoten und setzt leider oft auf teureaktive Fonds, die ihn unnötig Rendite kosten.“

Breit gestreutes Investment. Die Bank verzichtet auf Prognosen, also auf den Versuch, den Markt schlagen zu wollen. Das kann niemand auf Dauer, wie die Kapitalmarktforschung beweist. „Wir investieren passiv, weltweit breit gestreut in Aktien und Anleihen, kostengünstig über ETFs und Anlageklassenfonds, um die Renditen der internationalen Märkte systematisch abzuernten“, so Patzek. Die Kunden werden transparent beraten und dafür sensibilisiert, dass auch ein Crash wie in jüngster Vergangenheit durch Corona jederzeit kommen kann. Zudem wird empfohlen, die bewusst gewählte Anlagestrategie langfristig und diszipliniert durchzuhalten – unabhängig vom tagesaktuellen Geschehen.