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Der Vorstand von OPAM: (v. l.) Werner Mays, Leonore Kremer, Karsten Overödder Bild: OPAM

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Chancen dank Bildung Der Verein OPAM unterstützt weltweit viele Projekte

30.09.2020

Am 12. September 1980 gründeten der frühere Leiter des Pfarrverbands Kürten, Pfarrer Josef Prinz, und der Entwicklungshelfer Hermann Bröskamp die deutschsprachige Partnereinrichtung des 1972 von Don Carlo Muratore gegründeten italienischen Hilfswerks Opera di Promozione della Alfabetizzazione nel Mondo (OPAM Deutschland). Unter dem Motto „Kein Mensch will eine Marionette sein“ widmet sich die deutsche Organisation mit Sitz in Lindlar seit 40 Jahren der integralen Alphabetisierung. Dabei sollen Menschen neben Lesen und Schreiben auch ethische und moralische Werte – wie die Achtung der Menschenrechte, Toleranz oder Friedensarbeit – vermittelt werden.

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Für ein selbstbestimmtes Leben

Als Pfarrer Josef Prinz im Dezember 2009 starb, übernahm der Kürtener Werner Mays die Leitung des Hilfswerks. Seitdem führt er die Arbeit ganz im Sinne der beiden Gründer fort. „Hauptziel war und ist es, die Bildung in weniger begünstigten Regionen der Welt zu fördern“, sagt Mays. „Den Menschen, die keine erste Chance haben, soll durch die Vermittlung der Kenntnis von Lesen, Schreiben und Rechnen ermöglicht werden, der Armuts- und Unterdrückungsspirale zu entkommen und zunehmend selbstbestimmt zu leben.“ Mehr als 500 weltweite Projekte konnten in den 40 Jahren Dank zahlreicher Spenden auch aus Deutschland mit mehr als fünf Millionen Euro unterstützt werden – allein im vergangenen Jahr waren es 34 Projekte mit fast 270.000 Euro. „Die Menschen wissen, dass sie nur mit Bildung eine Chance haben“, so Mays. Neben größeren Projekten gehören dazu ebenso kleinere Hilfen wie ein neues Schuldach. Das Jubiläum des Hilfswerkes konnte aufgrund der Corona-Krise nur im kleinen Rahmen gefeiert werden.