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Der neue Vorsitzende der Oberbergischen Koordinierungsstelle für Ausbildung, Wilfried Holberg. FOTO: OK AUSBILDUNG E.V.

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Oberberg ist ein attraktives Arbeits- und Lebensumfeld Die Oberbergische Koordinierungsstelle für Ausbildung wählte einen neuen Vorstand

30.03.2022

Die Oberbergische Koordinierungsstelle für Ausbildung hat einen neuen Vorsitzenden. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde der frühere Bürgermeister der Stadt Bergneustadt Wilfried Holberg zum neuen Vorsitzenden gewählt. Gemeinsam mit der Unternehmerin Marlene Weiner und dem Leiter der Wirtschaftsförderung des Kreises Uwe Cujai bilden sie den Vorstand des Vereins „ok Ausbildung e.V.“, der sich seit 2006 erfolgreich um die Verbindung zwischen Schulen und Wirtschaft im Oberbergischen Kreis kümmert.

Passgenaue Vermittlung

Mitgliedsunternehmen und Geschäftsführerin Claudia Fuchs freuen sich auf die Zusammenarbeit mit Wilfried Holberg, der als ehemaliger Wirtschaftsförderer des Kreises Kenntnisse über den regionalen Wirtschafts- und Bildungsraum mitbringt, gut vernetzt ist und die aktuell schwierige Situation am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt einschätzen kann.

All dies kann sowohl den im Verein engagierten Mitgliedsunternehmen als auch den Schülerinnen und Schülern beim Bemühen um die passgenaue Vermittlung in Ausbildungsverhältnisse zugutekommen. Dabei steht die Weiterentwicklung der Angebotspalette von Produkten und Aktivitäten beim Übergang Schule-Beruf im Fokus. Die Mitgliedsunternehmen der regionalen Wirtschaft aus Industrie, Handwerk und Dienstleistung stellen qualitativ hervorragende Ausbildungsplätze in einer enormen Bandbreite für die regionale Schülerschaft zur Verfügung und machen damit, so Holberg, das Oberbergische als Arbeits- und Lebensumfeld für zukünftige Auszubildende sehr attraktiv.


"Wir müssen unsere Angebote richtig in Szene setzen, um sie für die Generation Z sichtbar zu machen"


„Die Herausforderung besteht darin, diese Angebote seitens der Unternehmerschaft richtig in Szene zu setzen, um sie dem nicht immer leicht zu begeisternden Klientel der Generation Z sichtbar zu machen und anzudienen.“ Hierzu werden bereits bewährte Formate weiterentwickelt, Praxisphasen fortgeführt und insbesondere die Akteure auf Unternehmens- und Schulseite noch dichter einbezogen, auch physisch, sobald es die pandemische Lage wieder zulässt.

Begleiten und überzeugen

„Mein zentrales Anliegen als Vorsitzender ist es, die schwieriger gewordene Vermittlung von Schülerinnen und Schülern in die duale Ausbildung durch gezielte Maßnahmen der Berufsorientierung zu begleiten. Gleichzeitig gilt es, die Unternehmen davon zu überzeugen und mit Hilfsangeboten dabei zu unterstützen, sich erkennbarer als bisher mit ihren Angeboten und Stärken zu präsentieren, um im Kampf um die besten Köpfe erfolgreich zu sein“.Wilfried Holberg tritt die Nachfolge von Joachim Ahle an, der jahrelang die Geschicke des Vereins erfolgreich geleitet und sich zum Ende des Jahres 2021 aus seinen Ämtern verabschiedet hat.