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Neues Gesetz soll Fachkräfte bringen: Viele Baugenehmigungen, aber wenig Wohnungen

Der Dachdeckerverband – hier einige Azubis – begrüßt die Vorschriften Foto: ZVDH

Es steht außer Frage: Deutschland braucht Fachkräfte aus anderen Ländern. Vor allem, um die dringend benötigten Wohnungen zu bauen. 2018 wurden laut Statistischem Bundesamt nur 285.900 errichtet, obwohl die Zahl der Baugenehmigungen mit 346.800 deutlich höher lag.

Dringend benötigtes Personal

Der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) begrüßt daher die Verabschiedung des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes. „Das Gesetz entspricht in weiten Teilen den Anforderungen an ein modernes Zuwanderungsgesetz. Für das im Handwerk dringend benötigte Personal ist besonders die Erleichterung bei der gesteuerten Zuwanderung fachlich qualifizierter Menschen ein wichtiger Baustein. Natürlich muss sichergestellt sein, dass Qualifikation und Sprachniveau ausreichend sind“, sagt ZVDH-Hauptgeschäftsführer Ulrich Marx.

Gutes Signal

Das Gesetz über die Ausbildungs- und Beschäftigungsduldung sei „ein weiteres wichtiges Signal für die Betriebe, die Geflüchtete beschäftigen“, erklärt Marx weiter.

Geeintes Land

Foto: Boris Trenkel
Foto: Boris Trenkel
Das Handwerk hat die

Einheit vollzogen Beim Fest zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober in Kiel hob der Präsident des Zentralverbandes des deutschen Handwerks die Mitwirkung des Handwerks an dem Zusammenwachsen der beiden ehemals getrennten Staaten hervor: „Handwerkerinnen und Handwerker haben aktiv mitgewirkt, aus zwei deutschen Staaten einen werden zu lassen“, so Hans Peter Wollseifer. Schon Monate vor der politischen Einheit traten im Mai 1990 die 15 Handwerkskammern der DDR dem ZDH bei. Im Juni folgten die Fachverbände. Im Juni 1990 gab es in Zwickau eine Großkundgebung mit 4.000 Handwerkern, die sich alle gemeinsam zu dem Zusammenschluss bekannten.

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