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Ein Wahrzeichen Kölns: die Zentralmoschee in Ehrenfeld Bild: Büge

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Immer einen Besuch wert In Ehrenfeld ist die Vielfalt an Läden und Restaurants besonders groß – nicht nur am Tag des Veedels

26.11.2021
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Bunt, multikulturell, vielfältig: So lässt sich Ehrenfeld wohl am besten beschreiben. Das Veedel gehört für viele Kölnerinnen und Kölner zu den spannendsten der gesamten Domstadt.

Beliebte Sehenswürdigkeit

Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Veedels ist die Zentralmoschee, die am 29. September 2018 eingeweiht wurde. Dank seiner riesigen, 35 Meter hohen Kuppel sowie den beiden 55 Meter hohen Minaretten ist der für 30 Millionen Euro errichtete Gebäudekomplex eines der imposantesten Bauwerke des gesamten Stadtteils. Dementsprechend viele Touristen schauten sich die Zentralmoschee seit der feierlichen Eröffnung bereits vor Ort an.
  

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Unterschiedliche Kulturen

Nach der Besichtigung bietet es sich für Besucherinnen und Besucher an, zum Bummeln einfach die Venloer Straße weiter hinunterzulaufen. Schließlich sind dort zahlreiche Händler und Gaststätten aus den unterschiedlichsten Kulturen angesiedelt.

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Vom 1-Euro-Shop über diverse Klamottenläden bis hin zu Vegan- und Thai-Streetfood können Flaneure dort alles finden, was das Herz begehrt. Entspechend bunt ist das Erscheinungsbild der Venloer Straße, die ein Stück weit an die Einkaufsmeilen in südlichen Metropolen erinnert. Aufgrund ihrer Vielfalt ist sie zu den meisten Tageszeiten hochfrequentiert.

Attraktive Möglichkeiten

Für den Tag des Veedels haben sich die Händler in Ehrenfeld etwas Besonderes einfallen lassen, damit die Leute zu ihnen in die Geschäfte kommen. Auf Aktionen und Livemusik auf großen Bühnen muss allerdings auch bei der dritten Ausgabe der Veranstaltung größtenteils verzichtet werden, da größere Menschenansammlungen aufgrund der aktuellen Pandemielage möglichst verhindert werden sollten. Stattdessen locken die Einzelhändler mit speziellen Angeboten, die die Menschen im Veedel dazu bewegen sollen, ihre Läden auch künftig häufiger zu besuchen, anstatt Waren im Internet zu bestellen. Denn allen Beteiligten ist klar: Sollte sich dieser Trend fortsetzen, können die Geschäfte vor Ort dauerhaft nicht mehr bestehen. Stattdessen würden immer öfter Läden leerstehen, sodass einer der interessantesten Stadtteile Kölns möglicherweise einen Teil seiner großen Vielfalt einbüßen würde.
  

DIE MOSCHEE IN ZAHLEN

Grundsteinlegung: 2009
Eröffnung: 2018
Baukosten: 30 Mio. Euro
Anzahl Minarette: 2
Minaretthöhe: 55 Meter
Kuppelhöhe: 30 Meter
Nutzfläche: 16.500 qm
Kapazität: 1.200