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Auf die Kundinnen und Kunden wartet eine große Auswahl. Bild: Steinicke

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Zurück in die Zukunft 2.200 Quadratmeter Verkaufsfläche im Modehaus in Euskirchen – Prinz ist komplett zurück

8.04.2022

„Wir würden es genau so wieder machen“, sagt Günter Blauen, Geschäftsführer des Modehauses Prinz in der Euskirchener Innenstadt. Als eines der ersten Geschäfte war Prinz nach der Flutkatastrophe zurück. Alles andere, als möglichst schnell wieder zu öffnen, sei keine Option gewesen – selbst wenn zunächst die Laufkundschaft fehlen werde – genau wie allen anderen Geschäften, die bereits wieder geöffnet haben. „Wir tun es für die Stammkunden. Auch die drohen wir zu verlieren – mit jedem Tag, den wir länger warten.

Wenn von zehn Kunden nur zwei nicht mehr kommen, weil sie entdecken, dass es anderswo auch Kleidung gibt, sind das 20 Prozent“, sagt Blauen. Deshalb wollte man mit der Teileröffnung im Herren- und Damenhaus auf insgesamt etwa 1.300 Quadratmetern ein Zeichen setzen: für Euskirchen, für die Region, für die Mitarbeiter – trotz der Kosten fürs Personal und Ware sowie der Sanierungsarbeiten, die weitergehen.

Arbeiten abgeschlossen

Nun steht die gesamte Verkafsfläche von 2.200 Quadratmetern wieder zur Verfügung. Die Handwerker sind weg, die Arbeiten abgeschlossen. „Ohne die unglaubliche, oft unkomplizierte Hilfe der Handwerker hätten wir es nicht geschafft. Und auch mein Team war schlichtweg fantastisch“, sagt der Prinz-Chef. Wie viele Liter Wasser in den beiden Modehäusern gestanden haben, weiß keiner genau. Messbar ist lediglich die Zerstörung und das Leid, das die Jahrtausendflut mit sich gebracht hat. „Alle haben Vollgas gegeben, damit wir jetzt da sind, wo wir sind“, so Blauen.

Kundschaft kehrt zurück

Mittlerweile haben wieder einige Geschäfte mehr in der Euskirchener Innenstadt geöffnet. „Jedes Geschäft tut der Stadt gut. Die Laufkundschaft kehrt mehr und mehr zurück“, stellt der Geschäftsführer fest. Und auch die Lager-Problematik hat sich in Wohlbefallen aufgelöst.


"Wir würden es genau so wieder machen"


Alles, was nicht mit dem Wasser in Berührung gekommen war, wurde in den oberen Etagen gelagert. Büros und Sozialräume wurden zu Lagern umfunktioniert. Teilweise waren die Regale so voll, dass sie gar nicht mehr hätten umkippen können, wenn sie denn gewollt hätten. Vergangenheit: Bei Prinz schaut man nun nur noch in die Zukunft.