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Auf 2.000 Quadratmetern kann jetzt wieder gestöbert werden. Bild: Steinicke

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Neueste Trends – zeitlose Klassiker Junge Mode und Outdoor-Kleidung sind zwei der Schwerpunkte bei Prinz Mode

8.04.2022

Ein bisschen etwas hat sich im Herrenhaus von Prinz geändert. Aber nur ein bisschen. Noch immer gibt es die neuesten Trends und zeitlose Klassiker. Für die „Junge Mode“, wie sie Prinz-Geschäftsführer Günter Blauen nennt, muss der Kunde nun nicht mehr ins Untergeschoss. Dort gibt es nun „Prinz Active“ – also alles rund ums Wandern und Outdoor. Eine Sparte, die laut Blauen spätestens seit der Coronapandemie immer wichtiger geworden ist. Eine Funktionsjacke sei längst mehr als nur eine Jacke, die man beim Gassi gehen trage. Die City- Hemden sind zu den Anzügen und der Business-Mode ins Obergeschoss gezogen. Zudem sind die Kassenbereich vergrößert worden. Das war es dann aber auch schon.

Prinz Mode

An Stellschrauben gedreht

Prinz setzt weiter auf Altbewährtes, was aber zu keinem Zeitpunkt angestaubt daherkommt. „Wir haben das Rad nicht neu erfunden, aber an kleineren Stellschrauben gedreht“, sagt der Prinz-Chef. Mit Blick auf die zahlreichen Lieferwagen und Container, die selbst mehr als acht Monate nach der Flut noch immer in der Euskirchener Fußgängerzone stehen, sieht sich Blauen bestätigt. Er hatte von Beginn an davon abgeraten, dass zerstörte Pflaster der Neustraße parallel zum Wiederaufbau der Geschäfte zu erneuern. Das Pflaster wurde auf einer Länge von 40 Metern in großen Teilen ausgespült – vor allem im Bereich des Modehauses Prinz sind die Spuren der Flut auch mehr als acht Monate nach der Flut beim Blick auf den Boden noch deutlich zu erkennen. „Eine Erneuerung während des Wiederaufbaus wäre doch gar nicht gegangen“, sagt Blauen, der hofft, dass sich die Einschränkungen, während der bald anstehenden Pflasterarbeiten in Grenzen halten werden. „Die Gewerbetreibenden brauchen Zeit, um Luft zu holen“, so Blauen.


"Wir brauchen jetzt Zeit, um einmal Luft zu holen"


Rückkehr zur Normalität

Bei Prinz selbst ist längst so etwas wie Normalität eingekehrt. Aus der zwischenzeitlich reduzierten Verkaufsfläche sind wieder die 2.200 Quadratmeter geworden, die es auch vor der Flut gegeben hat. Und auch die Kundschaft ist zurück. „Es kommen schon längst nicht mehr nur Stammkunden. Das Leben kehrt immer mehr nach Euskirchen zurück“, so Blauen. Er freue sich, dass auch die Filialisten und Einzelhändler nach und nach in die Kreisstadt zurückkommen. Bis auch die letzten Wunden geschlossen seien, werde aber noch einige Zeit vergehen. Fest steht, dass die Arbeiten in der Innenstadt auch nach einer Sanierung der Neustraße und Berliner Straße nicht abgeschlossen sein werden. Die Verwaltung wartet weiterhin auf den Startschuss für das sogenannte Integrierte Handlungskonzept, in dessen Rahmen beispielsweise der Klosterplatz und der Herz-Jesu-Vorplatz neu gestaltet werden sollen.


WEITERE INFOS

Das Modehaus Prinz an der Neustraße 30 bis 32 in Euskirchen hat Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 16 Uhr geöffnet.
www.prinz-mode.de