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Jennifer Walshe Bild: Blackie Bouffant

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„Mal sehen, was zu Hause abgeht“ Musik für Image-Controller und athletisch begabte Schlagzeueger

29.04.2021

ISeinen Rhythmus finden, ihn behaupten und variieren und immer punktgenau auf die Mitspieler abstimmen. Dieses Vokabular lässt sich ohne Weiteres von der Musik auf den Sport übertragen. Intuitiv war uns diese Beziehung immer bewusst, Annesley Black liefert nun den kompositorischen Beweis dazu. „Smooche de la Rooche II“ , ein Stück für drei sportive Schlagzeuger mit Springseil, Ausdauer, Elektronik und Wettkampfgeist. Zum Mannschaftsspiel tritt das Stuttgarter Ensemble Ascolta an. Martin Schüttlers „Boys Don‘t Cry“ ist namentlich auf die sieben Musiker zugeschnitten, „meanwhile, back at the ranch…“, haben sie 2005 ihrerseits bei der irischen Avantgarde-Komponistin, Multimedia- und Performance-Künstlerin Jennifer Walshe in Auftrag gegeben. Der Titel zitiert eine Standardphrase aus alten Stummfi lmwestern und Comics, „mal eben sehen, was zu Hause noch so abgeht“. Aber eben nicht nur sehen, vor allem hören, was klanglich aus live projizierten Comiczeichnungen herauszulesen ist.


Mi. 5. Mai 2021

18 Uhr
philharmonie.tv

meanwhile, back at the ranch...
Ensemble Ascolta

Werke

Jennifer Walshe: meanwhile, back at the ranch...
für sieben Performer und Image-Controller

Martin Schüttler: Boys Don't Cry
für Erik, Andrew, Florian, Julian, Boris, Markus und Hubert

Annesley Black: Smooche de la Rooche II – Variations on a Theme by Hazel Meyer
für drei athletisch begabte Schlagzeuger und Elektronik

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