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Mit der neuen Generation der KVB-Räder lässt sich die Stadt ganz entspannt und zugleich umweltfreundlich erkunden

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Neue KVB-Räder für ganz Köln Die Flotte der Bikes wird aufgestockt und das Bediengebiet erweitert

22.04.2021

Das neue KVB-Rad rollt auf Köln zu. In diesen Tagen werden in einer ersten Stufe 1.500 neue Leihräder auf den Plätzen und Straßen der Stadt platziert. Sie lösen die alten Räder ab, die nun fünf Jahre im Einsatz waren. Das „Modell 2.0“ ist etwas dezenter als sein Vorgänger. Der Bordcomputer über dem Hinterrad ist verschwunden und wurde durch digitale Bauteile ersetzt. Das Ausleihen der Räder per KVB-App und VRS-Chipkarte geht nun deutlich einfacher, schneller und komfortabler. Das Schloss öffnet sich automatisch nach wenigen Sekunden. Durch die verbesserte Ortung können Nutzer die Leihräder jetzt noch besser im Stadtgebiet finden. Es reicht auch ein Blick in die KVB-App, in der die Räder angezeigt werden. Neu ist überdies die Möglichkeit bis zu 15 Minuten zu reservieren.

Hilfreiche Neuerung. Und die Leihradflotte wächst. Anstatt 1.500 stehen zukünftig 3.000 Räder zur Verfügung. Perspektivisch wird ihre Anzahl weiterwachsen, soweit die Nachfrage dies rechtfertigt. Bei der Nutzung ist eine Neuerung sehr hilfreich: Hinten – integriert in das „Schutzblech“ – befindet sich eine Leuchtdiode. Diese blinkt bei ausgeliehenen Rädern entweder grün oder rot. Sie soll Nutzer bei der korrekten Rückgabe unterstützen. Blinkt sie grün, dann darf die Ausleihe dort beendet werden. Blinkt sie rot, befindet sich das Rad an einem Ort, an dem die Rückgabe ausgeschlossen ist. Dies kann ein Park, eine Rheinbrücke oder der Platz um den Dom sein. Rückgabegebiete und Stationen sind in der App gekennzeichnet. Außerhalb dieser Zonen wird die Rückgabe teuer und kostet mindestens 20 Euro.

In die Vororte. Die vielleicht wichtigste Änderung: Das Leihradangebot wird auf ganz Köln ausgeweitet. Anders als bisher wird es nicht nur eine Flexzone in der Innenstadt geben, in der die KVB-Räder an Hauptstraßen und zentralen Plätzen frei verfügbar ausgeliehen und zurückgegeben werden können. In den Vororten werden dafür Stationen aufgebaut. Außerhalb der Flexzone werden Ausleihe und Rückgabe aber nur an diesen Stellen möglich sein. Die Öffnung der gesamten Fläche wäre wirtschaftlich nicht machbar gewesen. Aktuell beraten die Bezirksvertretungen über die Standorte. Insgesamt werden bis zu 100 Stationen aufgebaut. Die ersten 27 Orte wurden im März festgelegt, im Sommer sollen bereits einige eröffnet werden.

Optimal verknüpfen. Ein Vorteil ist geblieben: Für Stammkunden im Verkehrsverbund VRS sind weiterhin die ersten 30 Minuten je Ausleihe kostenfrei. Dafür muss bei der Registrierung einfach die Ticketnummer, die auf der Chipkarte steht, eingetippt werden. Bereits registrierte Kunden hinterlegen diese Nummer in ihrem Kundenkonto. Mit diesem Angebot will die KVB dazu beitragen, das Leihrad mit der Nutzung von Bus und Bahn optimal zu verknüpfen.

www.kvb-rad.de