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Im Jahr 2021 waren 171,8 Millionen Menschen mit den Bussen und Bahnen der KVB unterwegs

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Wieder mehr Fahrgäste in Bus und Bahn Die KVB hat Köln auch im Krisenjahr 2021 mobil gehalten

24.03.2022
Kundenzeitung der Kölner Verkehrs-Betriebe AG

Die Coronapandemie hat im gesamten Jahr 2021 den betrieblichen Alltag und die Einnahmesituation der KVB erneut geprägt. Erfreulich ist, dass die Fahrgastzahlen im Vergleich zu 2020 wieder leicht gestiegen sind: von 167,7 Millionen auf 171,8 Millionen. Allerdings bewegen sich die Fahrgastzahlen nach wie vor auf einem deutlich niedrigeren Niveau als vor der Pandemie. KVB-Vorstandsvorsitzende Stefanie Haaks: „Wir haben auch in diesem schwierigen Jahr – mit nur vorübergehenden und geringen Fahrplan-Einschränkungen – für die Menschen in Köln und Umgebung ein stabiles Bus- und Bahnangebot sicherstellen können.“
 

Verluste ausgeglichen. Trotz der leicht gestiegenen Fahrgastzahlen sind die Einnahmen aus den Ticketverkäufen gesunken: von 230,4 Millionen Euro im Jahr 2020 auf 219,6 Millionen Euro im vorigen Jahr. Auch die Zahl der Stammkunden ging zurück: von 303.200 auf rund 278.500. Dank des ÖPNV-Rettungsschirms von Bund und Land konnten 2021 diese Einnahmeverluste ebenfalls ausgeglichen werden.

Wichtige Projekte. Ungeachtet dieser schwierigen Rahmenbedingungen hat die KVB im Jahr 2021 wichtige Projekte realisiert, um ihre Position als umweltfreundlicher Mobilitätsdienstleister in Köln und der Region zu stärken: zum Beispiel den innovativen Luftlinien-Tarif eezy VRS. Gemeinsam mit der RheinEnergie und Ford wurde zudem in Bocklemünd das innovative Projekt MuLI gestartet. Mit MuLI – Multimodale Lademodul-Integration – wird unter anderem die Bremsenergie der Stadtbahn genutzt, um Batteriebusse der KVB und zugleich Kraftfahrzeuge mit Elektroantrieb zu laden.

Neue Fahrzeuggeneration. Auf dem Busbetriebshof der KVB wurde überdies die neue Ladeinfrastruktur für E-Busse in Betrieb genommen. Der Umbau der Stadtbahnserie 2100 zur neuen Serie 2400 wurde abgeschlossen: Dabei hat die KVB durch die Sanierung von 28 alten Fahrzeugen 40,6 Millionen Euro weniger ausgegeben als der Erwerb neuer Stadtbahnwagen gekostet hätte. Ende des Jahres 2021 gingen außerdem die ersten beiden Fahrzeuge der neuen Hochflurgeneration (Baureihe 5300) in den Fahrgastbetrieb – es war der Start für die umfangreiche Erneuerung fast der gesamten Stadtbahnflotte. In Weidenpesch wurde die neue Abstellanlage für Stadtbahnen ihrer Bestimmung übergeben.

Mehr KVB-Räder. Mit der Ausweitung des Leihrad-Angebotes hat die KVB einen weiteren wichtigen Schritt zur Stärkung des Umweltverbundes gemacht: Die Anzahl der KVB-Räder wurde auf 3.000 verdoppelt, das Bediengebiet auf die gesamte Stadt ausgeweitet. Mit rund 1,5 Millionen Ausleihen war 2021 das bisher nachfragestärkste Jahr seit dem Start 2015.