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Einer gemütlichen Tour über die schönsten Strecken der Domstadt steht mit den Rädern der KVB nichts im Wege

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KVB-Rad erreicht die Kölner Vororte Die Nachfrage hat sich in den letzten Wochen nochmals deutlich erhöht

26.08.2021

Ende April ersetzten 1.500 neue KVB-Räder die bisherige Flotte des Leihradangebotes. In den Wochen darauf wurde die Flotte auf 3.000 KVB-Räder verdoppelt. Die neuen Räder waren stark nachgefragt, bereits in der zweiten Maiwoche wurden erstmals 2000 Ausleihen an einem Tag registriert. Inzwischen werden sogar Spitzenwerte von bis zu 3000 Ausleihen am Tag erreicht. In der Kölner Innenstadt sieht man die KVB-Räder sehr häufig. Der Zugriff der Nutzer scheint schneller vonstattengegangen zu sein, als dies noch 2015 beim Start des Leihradangebotes der Fall war. Inzwischen wurden die Räder in den ersten vier Monaten für rund 580.000 Fahrten genutzt.


Die Flotte wurde auf 3.000 Fahrräder verdoppelt


Spürbare Vergrößerung. Doch der Austausch der KVB-Räder und die spürbare Vergrößerung der Flotte waren nur die ersten Schritte der neuen Kooperationsperiode von KVB und nextbike (Leipzig). Gemäß eines Ratsbeschlusses der Stadt Köln, der dieser Kooperation zugrunde liegt, weitet die KVB ihr Leihradangebot nun auf das gesamte Stadtgebiet aus. Bisher konnten die KVB-Räder nur in der Innenstadt ausgeliehen und zurückgegeben werden. Nun kommt zur inzwischen differenzierten Flexzone in der Innenstadt die Stationszone mit den Kölner Vororten hinzu. Dort entstehen zunächst 50 Stationen, deren Standorte in einem mehrstufigen Verfahren zwischen KVB, Stadtverwaltung und Bezirksvertretungen festgelegt wurden. Bei der Standortwahl spielten unter anderem Aspekte wie kurze Wege zum und vom ÖPNV-Angebot sowie zu den Zielen in den Veedeln eine Rolle. Nur an diesen Stationen können KVB-Räder ausgeliehen und zurückgegeben werden. Das ermöglicht es, das Angebot attraktiv zu halten, ohne dass sich die Räder in den Veedeln vereinzeln und nicht dort gefunden werden, wo viele Nutzer ein Rad ausleihen möchten.

Die Fahrräder können jederzeit unkompliziert mit dem Smartphone direkt vor Ort ausgeliehen werden
Die Fahrräder können jederzeit unkompliziert mit dem Smartphone direkt vor Ort ausgeliehen werden

Schnelle Identifikation. Die ersten Stationen sind nun aufgebaut. Sie erhalten ein Schild zur schnellen Identifikation und eine Absperrung, die verhindert, dass die Flächen durch andere Fahrzeuge zugeparkt werden. Viele der Stationen befinden sich auf ehemaligen Pkw-Stellplätzen. Damit verteilt die Stadt die Räume des ruhenden Verkehrs zwischen den Verkehrsmitteln um. Die Verkehrswende bekommt hierdurch eine wichtige infrastrukturelle Basis, die auch dem geänderten Verhalten der Verkehrsteilnehmer entspricht. Die Inhaber der VRS-Abotickets und weiterer Zeittickets auf Chipkarte fahren die KVB-Räder während der ersten 30 Minuten je Ausleihe kostenlos.