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Die Energie der Sonne wird genutzt

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Viel Grün und Fotovoltaik auf den Dachflächen Bei der Errichtung des KVB Betriebshofs in Köln-Porz stehen Klima- und Umweltfreundlichkeit im Vordergrund

24.03.2022

Der neue Betriebshof der KVB in Porz wird eine klima- und umweltfreundliche Anlage werden. Neun Fassaden an vier Gebäuden werden begrünt, insgesamt eine Fläche von 540 Quadratmetern. Dadurch entsteht eine attraktive optische Gestaltung. Zudem wirken sich begrünte Fassaden, genauso wie begrünte Dächer, positiv auf das Mikroklima aus. Allerdings ist nicht jede Fassade dafür geeignet. Ein Bewuchs muss zur Platzierung von Fenstern, Türen und anderen Fassadenöffnungen passen, und notwendige Durchlüftungen dürfen nicht durch Grünmasse unterbrochen werden.

Geringer Pflegeaufwand. Auf allen sieben Dächern der Gebäude wird eine Dachbegrünung in einer Größe von 3.735 Quadratmetern realisiert. Dafür ist die Tragfähigkeit der Dächer entscheidend: Wegen weiterer zu platzierender Geräte ist nicht in allen Fällen eine vollständige oder zumindest weitreichende Begrünung möglich. Die ausgedehnte Vegetation wird einen geringen Pflegeaufwand erfordern, der natürliche Regenwassereintrag wird ausreichen. In den Randbereichen des Betriebshofes werden außerdem Bäume gepflanzt.

Wasser versickert. Das weitere Regenwasser des Betriebshofes wird über eine geneigte versiegelte Oberfläche gelenkt und fließt in eine Rigole. Es kann dann versickern und wird nicht in die Kanalisation eingebracht. Die Kanalisation nimmt nur Schmutzwasser, etwa aus Sanitäranlagen, auf.

Großer Gewinn. Das Sonnenlicht wird nicht nur Pflanzen wachsen lassen. Über insgesamt neun Fotovoltaik-Anlagen werden bis zu 440 Kilowattstunden Strom in der Spitze (kWp) erzeugt, wenn die Einstrahlung des Sonnenlichtes optimal ist. Die E-Busse selbst werden mit Ökostrom angetrieben, weshalb keine Kohlendioxid- und Stickoxid-Emissionen entstehen. Die Umstellung des gesamten Busbetriebs der KVB auf E-Mobilität bis 2030 bedeutet einen großen Gewinn für den Klimaschutz.