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Praktika helfen bei der Suche nach dem passenden Job Bild: Phovoir/stock.adobe.com

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Die Frage der richtigen Berufsentscheidung Wenn die Berufswahl aktuell wird, stehen Schüler oft ratlos vor dem nahezu unüber schaubaren Angebot von Ausbildungsberufen und annähernd 9.000 Studiengängen. Der Oberbergische Kreis weiß zu helfen

27.06.2021

Ist eine Lehre oder ein Studium passend für mich? Oder strebe ich eine Kombination an? Die Entscheidung bei den rund 330 möglichen Ausbildungsberufen und fast 9.000 Studiengängen in der Region sind zahlreich. Aus diesen den individuellen und interessantesten Weg zu wählen, damit sind viele Schulabsolventen überfordert.

BPW

Vor Ort kennenlernen

Eine Hilfestellung für die Berufswahlorientierung bietet die Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA). Im Oberbergischen Kreis wird diese von der Kommunalen Koordinierungsstelle für den Übergang Schule Beruf/Studium gemeinsam mit regionalen Partnern und der Ausbildungsinitiative Oberberg (AiO) umgesetzt. Im Vordergrund steht das Ziel, gemeinsam mit jedem Schüler den bestmöglichen Weg in den Beruf zu wählen und die Studien- und Berufsorientierung in der Region zu begleiten. Dazu kommen die Studien- und Berufswahlkoordinatoren in die Schulen und begleiten Schüler und Lehrer beim ganzen Prozess. Denn die Suche des richtigen Ausbildungsmodells ist heute eine Querschnitts- und Gemeinschaftsaufgabe für alle Lehrkräfte und Unterrichtsfächer.


"Gemeinsam den besten Weg finden"


Wichtige Erkenntnisse

Am Anfang steht die Potenzialanalyse. Dabei entwickeln die Schüler ein Gefühl für ihre Interessen und Fähigkeiten. An diese Erkenntnisse anknüpfend erkunden sie an drei Tagen drei verschiedene Berufsfelder in Unternehmen vor Ort. Die weiteren Praxisphasen wie Schulpraktika, Praxiskurse oder Hochschulbesuche schließen sich an. Alle Praxisphasen können allerdings derzeit aufgrund der bekannten Pandemielage nur eingeschränkt stattfinden. „Wenn Schüler die Angebote der digitalen Messe OBKarrierePlus wahrnehmen, den Kontakt zu den ausstellenden Unternehmen und der Technischen Hochschule aufnehmen und sich in der Region bewerben, sind damit wichtige Schritte zur Fachkräftesicherung im Oberbergischen Kreis erfolgt“, sagt Kreisdirektor Klaus Grootens.

Beide Seiten verbinden

Nach wie vor ist Berufsorientierung ein Prozess mit zwei Strängen: Auf der einen stehen die Jugendlichen, die sich orientieren, ihre eigenen Interessen, Kompetenzen und Ziele kennenlernen und auf dem anderen Strang stehen die Anforderungen der Betriebe und Hochschulen. Beide Seiten müssen immer wieder neu abgestimmt werden. Alle Beteiligten nutzen derzeit die digitalen Möglichkeiten sowie die wenigen Präsenszeiten zur Berufsorientierung und unterstützen die jungen Menschen. Der Übergang von der Schule zum Berufs- und Studiumsleben gehört sicher zu den herausforderndsten Zeiten im Leben. Aber auch zu den spannendsten. Die Kommunale Koordinierungsstelle steht Interessierten für Fragen zur Verfügung.
  

KONTAKT:

Claudia Fuchs
Kommunale Koordinierungsstelle
Übergang Schule-Beruf/Studium
Karlstraße 14–16
51643 Gummersbach
02261/886821
claudia.fuchs@obk.de
» www.obk.de