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Vor Ort gibt es zahlreiche kleine Geschäfte und Restaurants Bild: Mario Klenner

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Ein abwechlslungsreiches Veedel für sich Die Landmannstraße in Köln-Neuehrenfeld hat einen ganz besonderen Charme

26.11.2021

Die Landmannstraße in Neuehrenfeld gehört eindeutig zu den kleinsten Einkaufsmeilen der Domstadt. Sie steht für das Veedel wie keine andere. Genaugenommen ist die Straße sogar ein Veedel für sich.

400 Meter lang

Die Landmannstraße in Neuehrenfeld ist gerade mal 400 Meter lang, abwechslungsreich und doch intim, nicht anonym. Ganz im Gegenteil: Die Menschen kennen und grüßen sich, typisch kölsch eben. Zudem ist sie bunt und vielfältig. Heißt: Auf der Landmannstraße wimmelt es von individuellen, inhabergeführten Geschäften – darunter Metzger, Bäcker, Obstläden, Parfümerien, Reformhäuser, Optiker oder Schreibwarenläden. Und eines vereint sie alle: Die Qualität ihrer Produkte ist den Betreibern besonders wichtig.

Sie bleibt sich treu

Aber: Leider ließ es sich in der jüngeren Vergangenheit nicht verhindern, dass immer wieder Läden geschlossen und neue Geschäfte eröffnet wurden. Die Coronapandemie und der damit verbundene, monatelange Lockdown haben auch dort Spuren hinterlassen. Dennoch bleibt sich die Landmannstraße treu. Schließlich sind Filialisten dort nach wie vor nicht zu anzutreffen. Und das soll auch so bleiben – trotz der Pandemie, aber zugunsten der einmaligen Stimmung auf der Landmannsstraße.

Nette Gespräche

So war es für die Inhaber der Geschäfte und Restaurants keine schwere Entscheidung, erneut beim Tag des Veedels dabei zu sein. Mehr noch: Viele von ihnen haben sich für die dritte Auflage am 26. und 27. November etwas Besonderes einfallen lassen. Denn sie wollen zeigen, dass es sich lohnt, im Veedel einkaufen zu gehen. Schließlich kann eine umfangreiche Beratung sowie ein nettes Gespräch viel besser vor Ort als online oder am Telefon stattfinden. Und genau dafür stehen die Einzelhändler und Restaurantbesitzer auf der Landmannstraße. Sie sind liebenswürdig und gesprächsbereit, weshalb nicht nur die Menschen im Veedel nach dem ersten Besuch gerne wieder zu ihnen kommen.
  

DER LENAUPLATZ

Namensgeber war der österreichische Schriftsteller Nikolaus Lenau (* 1802, † 1850). Er ist Teil des „Ehrenfelder Geschichtspfades“; die Tafel dazu findet sich im Max- und Moritz-Brunnen.