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Kleiner Raum mit großer Wirkung: Funktional und optisch ansprechend: Mit diesen Tricks verwandelt sich jedes Bad in eine Wellnessoase

Fliesen in Holzoptik sind modern und strahlen gleichtzeitig Gemütlichkeit aus Bild: adobe.stock.com/Dariusz Jarzabek

Vier Zimmer, Küche, Balkon und Bad – letzteres genießt bei den Deutschen einen immer höheren Stellenwert. Schließlich verbringt ein Vier-Personen-Haushalt Jahr für Jahr rund 1.600 Stunden vor dem Waschbecken, unter der Dusche und in der Wanne, um sich zu pflegen oder um zu relaxen. Das durchschnittliche Badezimmer ist 9,1 Quadratmeter groß, wie die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft herausgefunden hat. Doch auch, wer weniger als sechs oder sieben Quadratmeter zur Verfügung hat, dem stehen alle Türen für sein künftiges Traumbad offen. Auf Wellness, Komfort und Design dabei verzichten? Mitnichten. „Es ist manchmal zwar schon eine kleine Herausforderung, um auf einer solchen Fläche eine große bodenebene Walk-in-Dusche oder auch einen großzügigen Waschplatz mit viel Stauraum unterzubringen – aber es ist machbar“, verrät Bad-Expertin Rita Janssen.

Akzente setzen

Anders als früher, als es noch hieß „Kleines Bad, kleine Fliesen“, werden heute gerade in kleinen Räumen großformatige Fliesen eingesetzt. Häufig werde auch nur im eigentlichen Nassbereich gefliest. Und dabei nur noch im Duschbereich raumhoch. Farbtechnisch dominieren Weiß, Schwarz und Grau. Akzente werden zudem nicht selten durch an der Wand verlegte Fliesen gesetzt. Ein aktueller Trend sei, so Rita Janssen, die Wände mit einer Spachteltechnik zu versehen. Das habe den Vorteil, dass das Bad fugenlos sei und damit sehr reinigungsfreundlich wird. Dusche oder Wanne – was ist ratsam im kleinen Bad? Janssen: „Heute wird bei der Sanierung oft die Badewanne ausgebaut und dafür eine große Dusche installiert. Aber es gibt auch Alternativen. Wie die Wanne mit eingebauter Duschzone. Oder die Wanne mit Tür – bei dieser Version kann nach Bedarf gebadet oder geduscht werden.“

"Indirektes Licht sorgt für eine wärmere Atmosphäre"

Viel Stauraum

Für Stauraum wird der Waschtisch-Unterschrank bevorzugt; auch ein Spiegel- oder ein Hochschrank seitlich neben dem Waschtisch sind möglich. Mit Beleuchtung lässt sich zudem ein kleines Bad in Szene setzen: Dank einer abgehängten Decke erstrahlen Downlights, die eine angenehme Lichtstimmung schaffen. Indirektes Licht sorgt für ein besonderes Ambiente – wie auch extra beleuchtete Wandnischen. Was das Badezimmer am Ende noch individueller macht? Expertin Rita Janssen weiß: „Accessoires und Dekorationsgegenstände hauchen auch einem kleinen Bad Persönlichkeit ein. Wie etwa schöne Wandbilder, Kerzen oder dekorative Vasen. Natürlich eignen sich auch Pflanzen, die in fensterlosen Räumen bestehen können, wie das Einblatt oder die Schusterpalme.“

Was kostet (m)ein neues Badezimmer?

Bei der Renovierung sollte nicht am falschen Ende gespart werden

In Fachgeschäften vor Ort können sich Interessierte über die aktuellen Trends informieren Foto: adobe.stock.com – auremar
In Fachgeschäften vor Ort können sich Interessierte über die aktuellen Trends informieren Foto: adobe.stock.com – auremar
In vielen Häusern und Wohnungen finden sich noch Bäder, die zum letzten Mal vor 20, 30 oder noch mehr Jahren renoviert wurden. In der Regel entspricht dann weder die Optik noch der Komfort den aktuellen Erwartungen an die private Wellness-Zone in den eigenen vier Wänden. Der kultige Charme vergangener Jahrzehnte ist gerade im Bad nicht jedermanns Sache. Doch wie viel Aufwand verursacht eine Komplettrenovierung und vor allem: Was kostet sie?

Persönliche Vorlieben beachten

Foto: adobe.stock.com – maskalin
Foto: adobe.stock.com – maskalin
Eine vollständige Modernisierung des Badezimmers gibt es nicht zum Schnäppchenpreis. Gute Ausstattungen haben ihren Preis, und auch Handwerker arbeiten nicht umsonst. Ebenso sollte bedacht werden, dass ein Bad in der Regel mehrere Jahrzehnte genutzt wird. Über Sparsamkeit an der falschen Stelle können sich Besitzer also lange Zeit ärgern. Bevor es in die konkrete Planung geht, sollte Klarheit darüber geschaffen werden, welche persönlichen Vorlieben oder Lebensumstände unbedingt beachtet werden sollten, damit die Nasszelle nicht schon nach wenigen Jahren erneut verändert werden muss. Eine bodenebene Dusche zum Beispiel ist eine Investition, schafft aber nicht nur Komfort, sondern macht das Bad für die Zukunft barrierefrei. Gute Beleuchtung ist wichtig für ein angenehmes Ambiente - ein zentrales Licht plus beleuchteter Spiegelschrank reichen dafür aber oft nicht aus. Auch eine Fußbodenheizung sollte bei einer Komplettmodernisierung sofort eingeplant werden, da ein nachträglicher Einbau erhebliche Eingriffe erfordert.

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