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Arbeitsmöglichkeiten im Wandel: Vom Braunkohle- zum modernen Wirtschaftsstandort

Spatenstich für den neuen Standort der Firma Boll & Kirch in Sindorf Foto: Jansen

Über Jahrhunderte hinweg waren Kerpen und seine Umgebung stark landwirtschaftlich geprägt. Dann kam das Zeitalter der Braunkohle, an dessen Ende sich die Industrie befindet. In Kerpen waren viele Menschen in den vergangenen Jahrzehnten direkt oder indirekt durch den Braunkohletagebau und die Erzeugung von Kohlestrom oder Briketts in Lohn und Brot. Das hinterlässt Spuren im Stadtgebiet, die Umsiedlung von Manheim oder den Kampf um den Hambacher Forst seien nur als Beispiel erwähnt.

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Prägende Maßnahmen

Schon zuvor hatte die Braunkohleförderung das Stadtgebiet geprägt. Mit dem Marienfeld liegt ein perfekt rekultiviertes Gebiet in Kerpen, das früher einmal Tagebau war. Nicht zu vergessen ist, dass selbst ohne Manheim bereits 6.500 Menschen in Kerpen umgesiedelt werden mussten, damit die Bagger an die Kohle kommen konnten. Nach wie vor ist die Landwirtschaft ein prägender Wirtschaftszweig für die Kolpingstadt. Doch besonders durch ihre Verkehrslage zwischen Köln und Aachen hat sich die Stadt zu einem modernen Wirtschaftsstandort entwickelt. Erst kürzlich gab die Firma Boll & Kirch bekannt, dass sie ein zweites Werk in Sindorf bauen wird. Die Firma ist Weltmarktführer in der maritimen Filtertechnik. Öl-, aber auch Wasserfilter, werden dort entwickelt und in die ganze Welt exportiert. Nun will sie expandieren.

Viele neue „Mitspieler“

Ganz in der Nähe hat das Unternehmen Computacenter seine Deutschlandzentrale neugebaut. Die IT-Spezialisten bieten Komplettlösungen für Firmen an, vom ersten Einrichten bis zum Reperaturservice. Zudem sind neben Visteon und Unitymedia weitere bekannte Speditionen Arbeitgeber in Kerpen.

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