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Die Damen der Colombina Colonia sind auch außerhalb der fünften Jahreszeit sehr engagiert z. B. auf dem Weihnachtsmarkt.
Das ganze Jahr über aktiv
Das ganze Jahr über aktiv
Die Reisegruppe posiert für ein Erinnerungsfoto vor Schloss Proschwitz. Bild: Colombinen
Die Reisegruppe posiert für ein Erinnerungsfoto vor Schloss Proschwitz. Bild: Colombinen
Die Reisegruppe posiert für ein Erinnerungsfoto vor Schloss Proschwitz. Bild: Colombinen

Die Colombinen eint ein Hobby: der kölsche Karneval. Aber die „Düvjer“, wie sich die Mitglieder der Damengesellschaft selbst nennen, sind nicht nur in der närrischen fünften Jahreszeit sehr aktiv. Außerhalb der Session pflegen die Damen der Colombina Colonia ein reges Vereinsleben. Lange bevor am Elften im Elften der Startschuss für die Session gefallen ist, treffen sich die Düvjer zu allen möglichen Aktivitäten - oder gehen auf Tour.

Facettenreiches Vereinsleben

Die Colombina, die kleine Taube, ist das Vorbild der „kölschen“ Colombinen: Starke, selbstbewusste Frauen, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen – im Kölner Karneval ebenso wie bei Hilfsprojekten oder im Vereinsalltag. Im facettenreichen Vereinsleben der Colombinen entstanden im Laufe der vergangenen 24 Jahre einige Abteilungen, in denen sich Freundinnen mit vielen Interessen zusammenfanden. Bei den Colombinen ist das ganze Jahr hindurch etwas los.

"Die Colombina, die kleine Taube, ist das Vorbild der „kölschen“ Colombinen."

Reise nach Dresden

Ein kurzweiliges Erlebnis war die diesjährige Reise der Colombinen nach Dresden. Gut ausgestattet mit jeder Menge Essen und Trinken stimmte sich die lustige Reisegruppe während der Fahrt in die Landeshauptstadt des Freistaates Sachsen mit kölschen Tönen ein. Dazu gab es von Präsidentin Ursula Brauckmann und Vizepräsidentin Susanne Diessner-Trum für jeden ein liebevoll zusammengestelltes Liederheft, das unter anderem das Colombinenlied enthielt.

Umfangreiches Programm

In Dresden absolvierten die Colombinen dann ein umfangreiches Programm. Am zweiten Abend ging es zum Schloss Proschwitz von Dr. Georg Prinz zur Lippe. Dort genoss die Reisegruppe zunächst auf einer kleinen Anhöhe mit bestem Blick auf die Weinberge, die Albrechtsburg Meissen und das dahinterliegende Dresden bei einem Glas Sekt den Sonnenuntergang. Bevor es zu einem 4-Gänge-Menü ins Schloss ging, reihten sich die Damen zum Gruppenfoto auf der großen Treppe vor dem Eingang auf. Selbst die Bus-Panne auf der Rückreise nach Köln konnte die Laune auf der Dresden-Reise nicht trüben. Beim Rosenmontagszug vertrauen die Colombinen übrigens ihrem eigenen "Flaggschiff“ als Transportmittel: Die Gondel der Colombinen, die von Lisa Labusga und Frank Husmann gebaute „Cosima Colombina I.“, gehört seit 2015 zu den absoluten Hinguckern im Zoch.

Stand auf dem Weihnachtsmarkt

Mit großem Einfallsreichtum sind die Mitglieder das ganze Jahr hindurch emsig dabei, Geld für die karitativen Spenden einzusammeln. Auch in der Vorweihnachtszeit sind viele engagierte Colombinen für den guten Zweck aktiv: Die „Bastel-Düvjer“ sind schon lange fleißig, um ihre Angebote für den Stand auf dem Weihnachtsmarkt am Dom zusammenzustellen. Auf der Veranstaltungt auf dem Roncalliplatz sind die Colombinen wieder dabei und spenden den kompletten Erlös ihrer Verkäufe wieder für den guten Zweck. Unter anderem werden Plätzchen gebacken, weihnachtliche Dekorationen gebastelt, gemalt, getöpfert und gestrickt. Auch Marmelade wird eingekocht, Liköre hergestellt und vieles mehr vorbereitet.

Unbedingt zugreifen

Außer der passenden Weihnachtsdekoration und vielen Leckereien hat der in Wechselschichten von rund 70 Colombinen betreute Stand auf dem Weihnachtsmarkt noch eine Besonderheit zu bieten. Dort werden nämlich ebenso Tombola-Lose verkauft, bei denen Besucher unbedingt zugreifen sollten. Selbst Nieten gewinnen: Den nach einem Geheimrezept hergestellten Schnaps „Colombinen-Fieber“. Übrigens soll mancher Loskäufer beim zweiten Griff in die Lostrommel auf eine Niete hoffen.