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Nicht ohne Ehrenamt: Der Regionalverband Rhein-Berg/Oberberg der Johanniter-Unfall-Hilfe setzt auf Freiwillige

Die Rettungshundestaffel der Wiehler Johanniter ist hervorragend ausgebildet Bild: Johanniter

Der Sanitätshelferkurs ist eine notfallmedizinische Basisausbildung. „Nach dem Kurs können Sanitätshelfer gesundheitsbedrohende Gefahren einschätzen und kompetent reagieren“, sagt Andreas Meitzner, Zugführer und Leiter des Johanniter-Unfall-Hilfe des Sanitätsdienstes Wiehl. Er weiß, wie notwendig das Engagement von Ehrenamtlichen ist und weckt somit das Interesse. Wer gerne mit Vierbeinern arbeitet, könnte seine Erfüllung beispielsweise in der Rettungshundestaffel finden. Zu der Ausbildung der Johanniter-Hundeführer gehören die Qualifikation zum Sanitätshelfer, die Verhaltenslehre des Hundes und die Erste Hilfe am Tier. Wichtig ist es, die Suchtaktik mit Karte und Kompass einzuüben. Alle 24 Monate muss ein Team seine Einsatzfähigkeit nachweisen. Um diese Arbeit weiterhin gewährleisten zu können, sind allerdings finanzielle Mittel erforderlich. Die Johanniter-Unfallhilfe in Wiehl freut sich daher immer über Spenden.

www.juh-rheinoberberg.de

25 Jahre Ometepe

Monika und Michael Höhn aus Wiehl gründeten vor einem Vierteljahrhundert mit privaten Spenden das Projekt in Nicaragua

Anlässlich ihrer Silberhochzeit legten Monika und Michael Höhn vor 25 Jahren den Grundstein zum Ometepe-Projekt Bild: Olaf-Wull Nickel
Anlässlich ihrer Silberhochzeit legten Monika und Michael Höhn vor 25 Jahren den Grundstein zum Ometepe-Projekt Bild: Olaf-Wull Nickel
Sie haben gerade das 25-jährige Bestehen des Projektes gefeiert. Wie geht es weiter?

Michael Höhn: Wir werden unsere Aktivitäten sicherlich altersbedingt zurückschrauben. Mit 75 Jahren – das ist im Jahr 2020 – müssen wir unsere ehrenamtliche Geschäftsführung aufgeben. Wir arbeiten schon lange daran, die Trägerschaft an das Kindermissionswerk zu übergeben. Wir werden aber bestimmt mit einem Freundeskreis Ometepe weiterhin an der Spendenakquise arbeiten. Doch zunächst sind die Entwicklungen, aufgrund der sehr schwierigen politischen Situation in Nicaragua, noch nicht ganz abgeklärt.

Richtig, die Lage ist problematisch, es gibt Unruhen. Was können Sie von Ihren Partnern berichten?

Monika Höhn: Die Unsicherheit aufgrund der existenziellen Nöte der Bevölkerung ist sehr groß. Hinzu kommen die Ängste durch die Gewalttätigkeiten im April, in deren Folge es zu Schließungen von Hotels und im Touristikbereich kam. Gerade die Ärmsten haben somit keine Arbeit. Unsere zwanzig Projekt-Mitarbeiter – sie arbeiten in der Klinik, in der Schule und im Behindertenbereich – sind daher sehr dankbar für die finanzielle Unterstützung aus Deutschland.

Welche Art der Hilfe benötigen Sie am dringendsten?

Michael Höhn: Mit unseren Büchern möchten wir dazu beitragen, dass das Interesse an diesem kleinen mittelamerikanischen Land, das zu den ärmsten Ländern zählt, nicht verloren geht. Es ist ebenso bedeutend, dass die Spendenbereitschaft nicht nachlässt. Wir stehen daher in täglichem Kontakt mit Ometepe. Unsere Freunde bitten uns darum, für sie zu beten und Nicaragua nicht zu vergessen. Sie – und wir – geben die Hoffnung nicht auf, dass es eine demokratische Zukunft in dem Land geben wird.

Mehr zu Ometepe

Das Projekt wird im Bereich Bildung und medizinischer Versorgung unterstützt von Ärzten, Übersetzern, Krankenschwestern, Sozialpädagoginnen, Finanzexperten im Fachausschuss des Evangelischen Kirchenkreises An der Agger und von dem Kindermissionswerk Die Sternsinger in Aachen.
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