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IT – Eine Branche, der die Zukunft gehört: Der Bedarf an Experten und Fachkräften in der Informationstechnik wächst mit der zunehmenden Digitalisierung stetig

Voranschreitende Digitalisierung: Junge Programmierer haben gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt Bild: industrieblick/stock.adobe.com

Die IT-Branche hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der größten Arbeitgeber Deutschlands entwickelt. Ob PC oder Smartphone, Auto oder intelligente Lautsprecher – die Informationstechnik durchdringt längst den Alltag. Die Branche wächst seit Jahren und bietet gerade jungen Leuten mit mittlerer Reife und (Fach-)Abiturienten zahlreiche Ausbildungswege mit vielen Chancen.

Aussichtsreicher Arbeitsmarkt

Neben dem klassischen Informatik-Studium an der Universität gibt es eine Auswahl an Ausbildungsberufen: Fachinformatiker, IT-System-Elektroniker, IT-System-Kaufmann und Informatikkaufmann. Genauso vielfältig sind die späteren Einsatzbereiche und Beschäftigungsmöglichkeiten: Nach der Ausbildung arbeiten Absolventen zum Beispiel in der Automobilindustrie, der Energiewirtschaft, im Handwerk, in der Telekommunikation und der Luft- und Raumfahrt oder in Verwaltungen, in Krankenhäusern, bei klein- und mittelständischen Unternehmen bis hin zu Großunternehmen. IT-Spezialisten entwickelt Plattformen, Datenbanken oder Software, planen und programmieren IT-Systeme nach Kundenwünschen, koordinieren, optimieren und warten vorhandenen Systeme und beraten und schulen Kunden hinsichtlich neuer Programme und technischer Geräte. Die Jobs sind meist gut bezahlt, da kaum ein Unternehmen heute noch ohne Informatik und die entsprechenden Experten auskommt – Fachkräfte in dem Sektor werden immer dringender gesucht und der Verdienst ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich und überdurchschnittlich gestiegen – ein guter Anreiz für Interessierte.

Mehr als nur Zahlen

Die Tätigkeit erfordert eine Affinität zu Zahlen und ein gewisses mathematisches Grundverständnis sowie gute Kenntisse der englischen Sprache. Gefragt sind Soft Skills, wie zum Beispiel Teamgeist, Kommunikationsbereitschaft und Kreativität. Eine Ausbildung im IT-Bereich dauert in der Regel drei Jahre und kann entweder dual in einem Betrieb und einer Berufsschule oder rein schulisch absolviert werden. Formale Voraussetzung ist die mittlere Reife oder der Fachhochschulabschluss. Dass die Digitalbranche nach wie vor als Männerdomäne gilt, sollte interessierte Schulabgängerinnen auf gar keinen Fall verunsichern. Gerade sie werden von Unternehmen häufig gerne eingestellt, um sich von alten Klischees endgültig loszusagen.

Kurz & kompakt

Im dualen Studium werden Theorie und Praxis vermittelt Bild: aytuncoylum/adobestock.com
Im dualen Studium werden Theorie und Praxis vermittelt 
Bild: aytuncoylum/adobestock.com
Studieren in Sankt Augustin Bild: Kzenon/stock.adobe.com
Studieren in Sankt Augustin 
Bild: Kzenon/stock.adobe.com
Für Interessierte: Duales Studium

An ihrem Standort in Sankt Augustin bietet die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg die dualen Studiengänge Informatik und Wirtschaftsinformatik an – hier werden Informatik und Betriebswirtschaftslehre kombiniert. Voraussetzung für Bewerber ist mindestens die Fachhochschulreife. Weitere Informationen gibt es unter:

www.h-brs.de
www.rfh-koeln.de
BPW Bergische Achsen Kommanditgesellschaft
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