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Burg Bergerhausen, von einem großen Wassergraben umschlossen, lohnt sich zu entdecken

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Ein Ort, der vieles verbindet Kerpen, die größte Stadt im Rhein-Erft-Kreis

24.06.2021

Abseits der Hauptverkehrsadern entfaltet Kerpen einen ganz besonderen Charme. Die Extreme zwischen Tradition und Moderne könnten in der größten Stadt des Rhein-Erft- Kreises gravierender kaum sein. Geschichtsträchtige Bauten, wie das vollständig erhaltene Barockschloss Türnich, die Kommandeursburg, Burg Bergerhausen oder das Schloss Loersfeld mit ihren atemberaubenden, ruhestiftenden Parkanlagen, und die wirtschaftliche Schaffenskraft befinden sich in der Kolpingstadt sozusagen Tür an Tür. Historische Orte, an denen Besucher begeistert stehen bleiben und staunen, zeugen von der vielfältigen Geschichte. Auch Betriebe von internationaler Bedeutung sind in Kerpen zu finden, wie etwa das auf die Entwicklung und Herstellung von Filtersystemen spezialisierte Unternehmen Boll & Kirch, welches zu den weltweit führenden Anbietern zählt und mit rund 600 Mitarbeitern zu den größten Arbeitgebern im Stadtgebiet gehört.

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Vielfältige Infrastruktur

Die positive Entwicklung und die damit einhergehende Steigerung der Einwohnerzahl auf 65.802 (Stand: 31.12.2020) ist in erheblichem Maße mit der Braunkohleindustrie und ihren Tagebauten verbunden, die heute noch zahlreichen Kerpenern Arbeit bieten. Weitere Erfolgsfaktoren liegen in den günstigen Verkehrsanbindungen zu den Wirtschaftszentren Köln und Bonn, der Entwicklung von Gewerbeflächen, die im Vergleich zu den umliegenden Kommunen weiterhin verhältnismäßig moderaten Grundstückspreise sowie dem hohen Freizeitwert begründet. So ist in jedem Stadtteil eine vielfältige Infrastruktur vorzufinden, die beste Voraussetzungen für ein intaktes und lebendiges Gemeinwesen bietet. In den größeren Vierteln gibt es zusätzlich weiterführende Schulen und Beratungseinrichtungen.

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Zahlreiche Freizeitmöglichkeiten

Das Naherholungsgebiet Marienfeld bietet Raum zur Entspannung. Das 260 Hektar große Areal (520 Fußballfelder) ist eine Oase der Ruhe – mit kilometerlagen Spazier- und Radfahrwegen und einem Farbleitsystem zu den markanten Punkten, wie etwa dem Papsthügel, auf dem Papst Benedikt XVI. im Rahmen des Weltjugendtages 2005 die Abschlussmesse zelebrierte.

Blick nach vorn

Nun kehrt in die Kolpingstadt langsam wieder etwas Normalität ein, so hat das Haus für Kunst und Geschichte, in welchem auch das Stadtarchiv zu finden ist, wieder geöffnet. Die Ausstellung von Dr. Frank Kretschmar „Was vom Spielzeug übrig blieb“ steht den Besuchern dort ebenso wieder offen. Sie kann noch bis Oktober besichtigt werden. Pünktlich zum Sommer sind endlich auch die Freibäder wieder zugänglich.

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