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Der Marktplatz vor dem Rathaus der Hansestadt Bild: Hansestadt Wipperfürth/Sonja Puschmann

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Hansestadt mit großen Zukunftsplänen Im Rahmen des Stadtentwicklungskonzeptes „Wipperfürth 2040“ können sich Bürger online beteiligen

9.11.2021

Hinter dem sperrigen Begriff Stadtentwicklungskonzept verbergen sich Fragen wie: Was können wir für einen nachhaltigen Umgang mit Klima und Natur tun? Wie wollen wir zukünftig wohnen? Wie werden wir einkaufen und wo unsere Freizeit verbringen? Sie sollen unter anderem in das Stadtentwicklungskonzept „Wipperfürth 2040“ einfließen. Auf den Projektseiten wipp2040.heimatidee.de sind Bürger eingeladen, ihre Ideen, Wünsche und Vorstellungen einzubringen.

Aktiv beteiligen

Mit der Onlinebefragung soll eine zeit- und ortsunabhängige Möglichkeit geboten werden, sich aktiv am Stadtentwicklungskonzept zu beteiligen. Bis zum 7. November 2021 werden wöchentlich fünf kurze Fragen zu den folgenden Themenbereichen veröffentlicht: Wohnen und Wohnumfeld, Gewerbe und Einzelhandel, Freiraum und Tourismus, sowie Freizeit, Kultur und soziale Infrastruktur und Mobilität.

Projekthomepage nutzen

Wer seine Ideen und Wünsche direkt räumlich in seinem Dorf oder Ortsteil verorten möchte, kann dazu zusätzlich die Ideenkarte auf der Projekthomepage nutzen und dort auch die bereits eingegangenen Vorschläge anderer Teilnehmer einsehen. Mit dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) „Wipperfürth 2040“ möchte die Hansestadt gemeinsam mit den Bürgern eine Vision erarbeiten, wie sich sie mit ihren sieben Kirchdörfern zukunftsorientiert entwickeln kann. Dazu hat bereits eine öffentliche Auftaktveranstaltung stattgefunden. Bei dieser haben die beauftragten Planungsbüros bereits erste Analyseergebnisse präsentiert.


"Wie werden wir einkaufen und unsere Freizeit verbringen?"


Schon 100 Vorschläge

Im Rahmen einer „Mitmach-Messe“ sind für jedes der Themenfelder bereits rund 100 Vorschläge eingegangen. Diese werden zusammen mit den online eingereichten Ideen in das Stadtentwicklungskonzept einfließen. Im Zuge der Ortsteilspaziergänge nutzten viele Bürger zudem die Möglichkeit, direkt vor Ort zu zeigen, was ihren Wohnort besonders lebenswert macht und an welchen Stellen noch Potenziale bestehen. Die Stadtverwaltung zieht ein positives Fazit zu den bereits durchgeführten Veranstaltungen. „Wir möchten aber insbesondere den Bürgerinnen und Bürgern, die noch keine Möglichkeit hatten ihre Ideen einzubringen, über das Online-Portal wipp2040.heimatidee.de die Chance bieten, ihre Wünsche und Vorstellungen einzutragen, um gemeinsam ein zukunftsfähiges Stadtentwicklungskonzept zu entwickeln“, sagt Stephan Hammer, Fachbereichsleiter Planen, Bauen und Umwelt der Hansestadt Wipperfürth.
   

Erste Analyse

Die beauftragten Planungsbüros, Post Welters + Partner aus Dortmund und das Düsseldorfer Büro für Verkehrsplanung Runge IVP, betreiben seit dem Frühjahr eine erste Bestandsaufnahme und Analyse. Dazu wurde das gesamte Stadtgebiet mit seinen Kirchdörfern bereits intensiv bereist. In Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Planen, Bauen und Umwelt der Stadtverwaltung sind erste Potenziale und Handlungsbedarfe erfasst worden.