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Ob Joggen oder ein langer Spaziergang: Bewegung an der frischen Luft härtet ab Bild: baranq/stock.adobe.com

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Gute Vorsätze für die Gesundheit Schlanker, fitter und vitaler durch das neue Jahr gehen

12.01.2021

Pünktlich zum Jahreswechsel machen sich die meisten Menschen neue Vorsätze. Mehr Sport treiben, eine gesunde Ernährung und abnehmen stehen dabei ganz oben auf der Liste. Doch warum scheitern so oft die guten Vorsätze? Weil sie einfach nicht durchhaltbar sind. Nie wieder Zucker, ganz ohne Kaffee, nur noch Low Carb – mit solchen Verboten kann unser Gehirn nicht arbeiten. Es braucht – nicht nur zu Jahresbeginn – positiv formulierte Ziele, um motiviert zu bleiben und Vorhaben wirklich umzusetzen.

Auf das eigene Bauchgefühl hören

Ich möchte fit in den Tag starten – so sollte der Vorsatz lauten. Wer sich diesen Grundsatz zu Herzen nimmt, lässt das Weißbrot und Marmelade leichter links liegen und schwenkt auf ein gesundes Frühstück um. Etwa auf einen Smoothie aus frischen oder tiefgekühlten Früchten. Besonders bekömmlich sind auch glutenfreie Mischungen aus Buchweizen und Hirse.

Mit Früchten, Zimt oder gehackten Nüssen ergänzt, hält so ein kalorienarmes Porridge lange satt. Auch der automatische Griff zur Schokolade und anderen Knabbereien sollte nicht als Helfer gegen Stress und Seelentröster begründet werden. Vielmehr sollte auf die innere Stimme gehört werden. Was brauche ich jetzt wirklich? Intuitives Essen nennt sich diese Methode, bei der auf den Wunsch hinter dem Hunger geschaut wird. Mit ein bisschen Übung lassen sich damit eigene Muster durchschauen und Alternativen erlernen. Bei Frust zum Beispiel der Mut, endlich mal nein zu sagen, wenn der Kollege einem unliebsame Aufgaben aufdrücken will.

Mehr Bewegung im Alltag

Es gibt eine Treppe im Büro? Super! Wieder eine Möglichkeit, das Herz und den Kreislauf zu trainieren und den Stoffwechsel anzukurbeln. Jede Form von Bewegung sollte als Geschenk angesehen werden. Davon profitieren nicht nur chronisch verspannte Muskeln – jeder Gang macht außerdem schlank. Auch ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt kann das Abnehmen erleichtern, weil unter anderem Heißhunger seltener vorkommt. 80 Prozent der täglich verzehrten Lebensmittel sollten basisch sein, also möglichst pflanzlichen Ursprungs und vollwertig. Wichtig ist, dass ein Gleichgewicht zwischen Aktivität und Erholung geschaffen wird. Wer sein Ruhebedürfnis dauerhaft ignoriert, riskiert Extrapfunde, wie Studien mit Schichtarbeitern zeigen.


"Der Griff zur Schokolade sollte nicht als Helfer gegen Stress begründet werden"


Ein Porridge zum Frühstück liefert Energie und macht lange satt Bild: Vladislav Nosik/stock.adobe.com
Ein Porridge zum Frühstück liefert Energie und macht lange satt Bild: Vladislav Nosik/stock.adobe.com

Persönliche „Quality Time“

Wichtig dabei ist, für alles ein persönliches Bewusstsein zu schaffen. Egal ob Work-out, Yogastunde oder der stramme Spaziergang – jedes Training ist persönliche „Quality Time“. Diese Einstellung hilft, wenn der innere Schweinehund lieber das Sofa ansteuert, statt die Sportschuhe zu schnüren. Außerdem motivierend: sich genau vorstellen, wie gut das Gefühl nach der Bewegungseinheit sein wird. Das spornt nicht nur an, sondern fördert die Ausschüttung von Glückshormonen. (mit Material von djd)


BEWEGUNG

Lieber die Treppe statt den Fahrstuhl nehmen. Denn jeder Gang macht schlank.

BEWUSSTSEIN

Jedes Work-out und jede Yogastunde sollte als persönliche „Quality Time“ wahrgenommen werden.

ERNÄHRUNG

Morgens ein Porridge dem Marmeladentoast vorziehen. 80 Prozent der verzehrten Lebensmittel sollten basisch sein.