Abo
Login

Navigation

KStA PLUS abonnieren

Zum Abo-Shop

Artikel teilen

Schriftgröße ändern

Artikel zur Merkliste hinzugefügt

Rückgangig

Artikel von der Merkliste entfernt

Sie folgen nun

Rückgangig

Sie folgen

So bleibt der Weihnachtsbaum frisch
Der richtige Standort und die Versorgung mit ausreichend Wasser sind wichtig
So bleibt der Weihnachtsbaum frisch
So bleibt der Weihnachtsbaum frisch
Schon früh im Dezember stellen viele inzwischen ihren Weihnachtsbaum auf. Natürlich prächtig geschmückt. Foto: Mascha Brichta/dpa-mag

Ob der Baum nun erst am Tag vor Heiligabend oder schon viel früher im Advent aufgestellt wird, ist oft nicht nur Familientradition. In den letzten Jahren haben viele angefangen, ihre Häuser und Wohnungen viel früher weihnachtlich zu schmücken. Eine aktuelle Statista-Umfrage ergab, dass nur noch 12 Prozent derjenigen, die einen Weihnachtsbaum kaufen, mit dem Aufstellen bis zum 24. Dezember warten. Mehr als die Hälfte stellt den Baum schon Anfang bis Mitte Dezember auf. Aber wie geht es dem Baum damit, hält er seine Nadeln so lange? Die Antwort: Unsere liebste Weihnachtsdekoration schafft das gut. Denn rund 80 Prozent der Käufer entscheiden sich laut dem Verband natürlicher Weihnachtsbaum aktuell für eine Nordmanntanne. Und der Monopolist unter den Weihnachtsbäumen ist bekannt und beliebt für seine vergleichsweise lange Haltbarkeit von mehreren Wochen. ,,Bei sachgemäßer Handhabung“, ergänzt der Verband aber. Und das heißt: am richtigen Ort aufstellen.

Mit Abstand zu Heizungund Ofen

Ein Weihnachtsbaum trocknet mit der Zeit aus und lässt schließlich seine Nadeln fallen. Alles, was diesen Prozess beschleunigt, ist natürlich schlecht. Daher raten die Baumproduzenten im Verband natürlicher Weihnachtsbaum, diesen nicht direkt neben einem laufenden Heizkörper oder Ofen zu stellen. In Räumen mit Fußbodenheizung ist es besser, zwischen Baum und Boden Abstand zu bringen, etwa indem man den Baum auf ein kleines Podest oder Tischchen stellt.

Richtig viel gießen

Auch wenn er gefällt wurde, kann der Baum noch Wasser aufnehmen. Und je besser das gelingt, desto länger lebt er. Daher rät der Verband von einem typischen Handgriff ab: den Stamm unten anspitzen, damit er bequemer in den Christbaumständer passt. Der dadurch verringerte Durchmesser verringert den Wassertransport. Man darf nicht unterschätzen, wie viel Wasser so ein abgesägter Baum noch braucht. Selbst für ein kleineres Exemplar muss man mit ein bis zwei Litern pro Tag rechnen, am besten kühles Leitungs- oder Regenwasser. Und auf keinen Fall dürfen irgendwelche Zusätze in dieses Wasser gegeben werden.