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Das Stadion erstrahlt in Ford-Blau Bild: Ford

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Erster Elektro-Kleinwagen von Ford kommt aus Köln Der US-Autokonzern investiert eine Milliarde US-Dollar in die Elektromobilität und baut sein traditionsreiches Werk in Niehl um – Die technische Entwicklung des Fahrzeugs erfolgt in Merkenich

26.03.2021

Ford investiert eine Milliarde US-Dollar in die Modernisierung seiner Fahrzeugfertigung in Köln. Das ist das größte Investment, das der Autobauer jemals in Köln getätigt hat. „Die Investition in den Ausbau des Kölner Werkes zu unserem Zentrum für Elektromobilität in Europa tätigen wir zu einer Zeit, in der die Automobilindustrie global die größte Transformation ihrer Geschichte durchläuft,“ sagt Gunnar Herrmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH.


"Es ist ein wichtiges Signal für die Zukunft an die Belegschaft"


2023 rollt der Stromer vom Band

Der Automobilhersteller baut seinen Kölner Standort zum Ford Cologne Electrification Center aus. „Der Wettlauf zur Elektrifizierung Europas ist in vollem Gange, und das Ford Cologne Electrification Center wird unsere künftigen Elektrofahrzeuge für Kunden in ganz Europa entwickeln und fertigen,“ erklärt Stuart Rowley, Präsident von Ford Europa. „Mit dieser Investition bekennt Ford sich zu seinem europäischen Standort für Personenkraftwagen hier in Deutschland und unterstreicht sein Bestreben, die elektrische Zukunft zu gestalten.“ Ab 2023 wird im Werk in Köln-Niehl das erste batterie-elektrische Volumenmodell von Ford in Europa vom Band rollen. Der Autobauer prüft zugleich die Möglichkeit, ein zweites rein elektrisches Fahrzeug in Köln zu fertigen.
  

Der Automobilhersteller setzt in Köln auf Elektroantrieb Bild: Ford
Der Automobilhersteller setzt in Köln auf Elektroantrieb Bild: Ford

Allianz mit Volkswagen

Auch die technische Entwicklung des neuen Elektrofahrzeugs erfolgt in Köln, im europäischen Ford Entwicklungszentrum in Köln-Merkenich. Im Rahmen der bestehenden strategischen Allianz mit Volkswagen wird Ford bei der Entwicklung des Fahrzeugs auf dem modularen Elektrobaukasten aufbauen. Auf dieser Plattform wird Ford vollelektrische Fahrzeuge für seine Kunden in ganz Europa liefern. Die Produktion von insgesamt rund 600.000 Einheiten ist angedacht. Der Kölner Automobilhersteller plant, dass bereits 2026 alle Pkw-Modelle mit mindestens einer batterie-elektrischen oder Plug-In Hybrid-Variante angeboten werden; ab 2030 wird Ford nur noch rein elektrische Fahrzeuge im Pkw-Angebot haben. „Die Entscheidung, den Produktions- und Entwicklungsstandort Köln zum ersten E-Mobilitätszentrum für Ford in Europa zu machen, ist ein wichtiges Signal für die Zukunft an die gesamte Belegschaft,“ sagt sich Martin Hennig, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates der Ford-Werke GmbH erfreut. „Sie bietet eine langfristige Perspektive für unsere Kolleginnen und Kollegen zur Sicherung der Arbeitsplätze von Ford in Deutschland.“