YPE html> Sanierungsprojekt im Endspurt: „Neue“ Replik am Carl-Schurz-Platz. Dazu große Tafel zur „Aggripastraße“ aus dem Projekt „VIA - Erlebnisraum Römerstraße“ - Kölner Stadt-Anzeiger
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Carl-Schurz-Büste in Erftstadt: Der berühmteste „Sohn“ der Stadt
Sanierungsprojekt im Endspurt: „Neue“ Replik am Carl-Schurz-Platz. Dazu große Tafel zur „Aggripastraße“ aus dem Projekt „VIA - Erlebnisraum Römerstraße“
Carl-Schurz-Büste in Erftstadt: Der berühmteste „Sohn“ der Stadt
Carl-Schurz-Büste in Erftstadt: Der berühmteste „Sohn“ der Stadt
Die Replik der Büste von Carl Schurz ist bereits wieder an Ort und Stelle. Bild: Düster

In den vergangenen Monaten wurde intensiv entlang der Carl-Schurz-Straße gearbeitet. Das Projekt der Straßensanierung und -neugestaltung begann dabei in der Höhe der Kirche St. Alban und wurde von dort aus in Richtung Liblarer See vorangetrieben. Mittlerweile sind die Arbeiten bis über den Marienplatz hinaus fortgeschritten, das Sanierungsprojekt sozusagen im Endspurt. Das freut nicht nur die Anwohner, sondern auch die Geschäftswelt und die Passanten, für die die Carl-Schurz-Straße zu einer einladenden Flaniermeile mit schönen Plätzen umgestaltet wurde.

„Historischer“ Carl-Schurz-Platz

Einer dieser neuen Plätze trägt, wie auch die Straße, den Namen des berühmtesten Sohnes der Stadt: Carl Schurz. Ebenerdig und mit neuem Pflaster gestaltet, lädt der kleine, aber feine Platz zum Verweilen ein - seit kurzem auch wieder mit einer Replik der bekannten Carl-Schurz-Büste. Doch das Denkmal ist nicht der einzige historische Blickfang am neu gestalteten Ort. Die große Tafel zur „Aggripastraße“ aus dem Projekt „VIA - Erlebnisraum Römerstraße“ fällt Spaziergängern und Radfahrern nun direkt ins Auge. Sie steht sozusagen am „Eingang“ des Platzes und bietet Lesenswertes und Interessantes zu Carl Schurz und „seiner“ Umgebung. Denn der berühmte Erftstädter, der nach Amerika auswanderte, Abraham Lincoln bei seiner Präsidentschaftswahl unterstützte und später sogar amerikanischer Minister wurde, kam 1829 in der Vorburg von Schloss Gracht zur Welt.

„Neues“ auch für „Alteingesessene“

Und so hat Carl Schurz auch heute noch „Kontakt“ zum Schloss und dem wunderschönen Park, der sich quasi in seinem „Rücken“ als grüne Ruheoase erstreckt. Auch, wenn noch kleine Restarbeiten rund um den Platz erledigt werden müssen und die offizielle Einweihung erst Ende September durch die Stadt Erftstadt erfolgt, zieht der neu gestaltete Carl-Schurz-Platz samt Denkmal und Informationstafel bereits seit einigen Wochen interessierte Blicke auf sich und lädt zum Verweilen ein. Auch „alteingesessene“ Erftstädter frischen dabei noch einmal ihre Kenntnisse auf und nehmen die eigentlich längst bekannte Umgebung mit neuem Blick wahr dank der prominent platzierten „historischen“ Tafel. So laden die Carl-Schurz-Straße und vor allem der Carl-Schurz-Platz samt Schloss Gracht mit seinem barocken Park zu einem Spaziergang ein, der jüngeren und älteren Erftstädtern jede Menge zu bieten hat. (vd)