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Durch die Entstehung der Hochschulstandorte könnten in der Region bald deutlich mehr Studierende ein neues Zuhause finden Bild: goodluz/stock.adobe.com

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Erftstadt - einfach wundervoll Wie sich Erftstadt für junge Menschen interessant macht

20.05.2021

Erftstadt bemüht sich immer stärker darum, ein Unistandort zu werden. Denn nachdem dort bis 2025 ein Campus der Technischen Hochschule Köln entstehen soll, bewirbt sich Erftstadt nun auch noch darum, ein Standort für die neue Außenstelle der Hochschule des Bundes zu werden. Der Grund: Die in Brühl ansässige Uni soll erweitert werden, da die Hochschule zusätzliche Kurs- und Verwaltungsräume sowie Wohnraum für Studierende benötigt. Ein zusätzlicher Raumbedarf, den das Bundesinnenministerium bereits anerkannt hat.

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Attraktives Grundstück

Doch da es in Brühl kein entsprechendes Grundstück gibt, bietet sich nun Erftstadt als alternativer Standort an. Die Außenstelle soll maximal 30 Kilometer von Brühl entfernt entstehen, laut Hochschulpräsident Dr. Benjamin Limbach auf einer Fläche von etwa 18.200 Quadratmetern.

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Bedingung für eine Bewerbung ist eine gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr. Erftstadt könnte diese Voraussetzungen laut Bürgermeisterin Carolin Weitzel schaffen, da ein sehr attraktives Grundstück zur Verfügung gestellt werden können.
  

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Unweit des Liblarer Bahnhofs

Die vorgesehene Fläche von etwa 62.000 Quadratmetern befindet sich auf einem derzeit noch landwirtschaftlich genutzten Feld zwischen der Waldorfschule und einem Wäldchen unweit der Kreisstraße 44. Sie wäre fußläufig vom Liblarer Bahnhof erreichbar und nur eine Bahnstation von Brühl entfernt. 27.000 der insgesamt 62.000 Quadratmeter stünden für die Errichtung des Campus zur Verfügung. Erschlossen werden könnte die Fläche über einen Grünstreifen, der vom Schlunkweg zum Baugrundstück führen würde. Sowohl der Regional- als auch der Flächennutzungsplan ließen die Bebauung laut Weitzel zu. Positiv zu bewertende Gespräche seien mit den Eigentümern des Geländes ebenfalls bereits geführt worden.  

Mögliche Synergieeffekte

Interessant: Der geplante Campus der Technischen Hochschule soll ebenfalls am Liblarer Ortsrand entstehen. Durch die räumliche Nähe beider Hochschulen könnten somit im Rahmen von Kooperationen interessante Synergieeffekte genutzt werden, betont die Bürgermeisterin.

Darüber hinaus könne sich Erftstadt zusammen mit dem Campus der TH Köln als Bildungs- und Wissenschaftsstandort etablieren. Das wiederum könne positive Auswirkungen auf die städtische und wirtschaftliche Entwicklung haben. Heißt: Es soll eine neue, moderne Infrastuktur entstehen, die es für junge Menschen attraktiver macht, sich dauerhaft in Erftstadt nieder zu lassen. Die Region könnte durch seine beiden Unistandorte also deutlich aufgewertet werden – für die aktuellen Einwohner Erftstadts und für die der Zukunft.