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Die Energiewendeakademie soll aufklären und informieren Bild: von Hoensbroech

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Energiewende beginnt im Kopf Shell hat eine Akademie gegründet, um die eigenen Mitarbeiter zukunftsfit zu machen.

24.11.2021

Veränderung gelingt nur, wenn jeder weiß, wo es hingeht und versteht, warum all die Anstrengungen nötig sind. Die Energiewende ist eine solche Veränderung. Shell arbeitet zielstrebig daran, bis 2050 ein Netto-Null-Emmissionsunternehmen zu werden. Um alle Mitarbeiter auf diesem Weg mitzunehmen, gibt es die Energiewende Akademie.

Adela Sagatova ist Business Opportunity Manager und Projektleiterin des neuen Angebots: „Wir möchten alle Mitarbeiter in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf der Reise zu Netto-Null-Emissionen mitnehmen.“ Es sei wichtig, dass jeder, der bei Shell arbeitet, versteht, was gerade passiert.

Seit einem Jahr wächst das Angebot der Akademie stetig. Um möglichst viele Menschen zu erreichen und die Coronaauflagen zu erfüllen, sind die Inhalte online abrufbar. Seit Kurzem gibt es eine eigene Plattform mit interaktiven Lernkapiteln zur Energiewende. Zudem können sich die Nutzer dort für die Roundtables oder Webcasts anmelden. Bei diesen referieren Experten über ihr jeweiliges Fachgebiet und beantworten Fragen zu E-Mobilität, Wasserstoff und anderen Themen. „Wir arbeiten sehr eng mit den Experten der unterschiedlichen Bereiche zusammen. Von ihrem Wissen können wir alle profitieren“, erklärt Adela Sagatova.

Die Akademie gibt zudem Einblicke in die Arbeit der Tochtergesellschaften. Sie stellen sich den Mitarbeitern vor, erklären, woran sie gerade arbeiten und die Bedeutung ihrer Anstrengungen für das große Ziel: ein Netto-Null-Emmissionsunternehmen zu werden.

In Teamsessions diskutieren Mitarbeiter, wie sie ihren eigenen CO2-Fußabdruck verkleinern können. Künftig sind diese auch vor Ort außerhalb der digitalen Welt denkbar.

Adela Sagatova hebt hervor: „Die Mitarbeiter können sich nicht nur Wissen aneignen, sie können das Gelernte auch aktiv anwenden.“ In den Debattierclubs etwa übernehmen die Angestellten jeweils einen Pro- oder Contra-Standpunkt und verteidigen diesen vor der Gruppe. „Auf diese Weise lernen sie Einwände kennen und entwickeln Verständnis für gegenteilige Meinungen“, so die Projektleiterin.

Die Teamleiter wiederum würden helfen, die Denkweise und Begeisterung in ihr Team zu tragen. Unter anderem würden sie mit ihnen Quiz machen, um so das Gelernte spielerisch zu vertiefen.

Das Ziel sei es, dass die Mitarbeiter selbst zu Botschaftern der Energiewende werden, sagt die Projektleiterin: „Sie sollen in der Lage sein, den Weg, den wir eingeschlagen haben, ihren Kindern, Freunden, Nachbarn oder auch Kunden zu erklären.“ Noch liegt ein weiter Weg vor ihnen, aber immer mehr Mitarbeiter interessieren und beschäftigen sich mit den Veränderungen. Sie gestalten die Energiewende aktiv mit.