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In einer Residenz werden Senioren viele Annehmlichkeiten geboten, um den Alltag entspannt zu genießen Bild: Mediteraneo/stock.adobe.com

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Ein selbstbestimmtes Leben sorgenfrei genießen Das Dasein in einer Seniorenresidenz bietet Bewohnern Sicherheit und Freiraum gleichermaßen. Doch vor einem Umzug sollten Interessierte einige Aspekte prüfen

27.07.2021

Die Kinder sind längst ausgezogen, zu viele Räume im Haus bleiben ungenutzt und die Instandhaltung des Wohneigentums fällt immer schwerer. Mit zunehmendem Alter wird es schwieriger, den Alltag wie gewohnt zu meistern. Beim Treppensteigen schmerzen die Gelenke, die Einkaufstaschen wiegen schwer und für den regelmäßigen Wohnungsputz braucht es schon längst Hilfe. Besonders für Hausbesitzer wird das Eigentum im Alter oft zur Last, denn das Instandhalten übersteigt schlicht die eigenen Kräfte.

Von alten Lebensgewohnheiten lösen

In solchen Fällen kann Loslassen die beste Lösung sein. Also Haus verkaufen, Mietvertrag kündigen und stattdessen die Vorteile des betreuten Wohnens genießen. An diesem Punkt liebäugeln viele Menschen mit einem angenehmen und stressfreien Leben in einer Seniorenresidenz. Diese bieten ihren Bewohnern alle Annehmlichkeiten, um im Alter möglichst sorgenfrei, entspannt und selbstbestimmt leben zu können. Ihren Tagesablauf gestalten die Bewohner ganz nach den eigenen Vorstellungen und mit der Sicherheit einer Rundumversorgung mit vielfältigen Service- und Betreuungsleistungen. Doch was kostet das betreute Wohnen? Reichen Ersparnisse und Rente, um sich eine solche Wohnform zu leisten? Grundsätzlich sollten vorher einige Aspekte geprüft werden.
  

Gemeinsame Aktivität mit anderen Bewohnern ist einer der großen Vorteile, den das Leben in einer Seniorenresidenz mit sich bringt Bild: Robert Kneschke/stock.adobe.com
Gemeinsame Aktivität mit anderen Bewohnern ist einer der großen Vorteile, den das Leben in einer Seniorenresidenz mit sich bringt Bild: Robert Kneschke/stock.adobe.com

Mietkosten variieren

Die Mietkosten einer Wohnung hängen unter anderem von der Region und der Lage ab. So sind Seniorenheime im Stadtzentrum teurer als auf dem Land. Auch eine freie Sicht auf Berge hat ihren Preis. Wem der Blick ins Grüne genügt, kann in der Regel Kosten sparen. Darüber hinaus bestimmen Größe und Ausstattung den Preis eines Appartements. Kleine seniorengerechte Wohnungen gibt es ab etwa 1.500 Euro im Monat. Gehobene Zwei-Zimmer-Appartements mit Balkon oder Terrasse können durchaus 3.000 Euro und mehr kosten.

Angebotene Verpflegung

Vom hauseigenen Café bis zur Vollpension bieten Residenzen meist ein breites Spektrum an kulinarischer Verpflegung. Dabei gilt es abzuwägen, wie viel man sich noch in Eigenregie zutraut. Wer etwa nicht mehr selbst kochen kann oder möchte, ist gut beraten, zumindest eine Hauptmahlzeit in sein Paket zu inkludieren. Das Angebot eines täglichen gemeinsamen Mittagessens im angeschlossenen Restaurant ist in einigen Einrichtungen Inklusiv-Bestandteil.  


"Je nach Größe und Ausstattung beginnen die Kosten für ein altersgerechtes Appartement bei 1.500 Euro"


Pauschalen und Zusatzleistungen

Anbieter rechnen Miete und Grundversorgung meist über eine feste Pauschale ab. Daher lohnt sich ein genauer Blick, welche Leistungen im Pensionspreis eingeschlossen sind. Darüber hinaus gibt es Wahlleistungen, die jeder nach individuellem Wunsch und passend zu seinem Budget zu buchen kann: sei es ein Handwerker, der die Glühbirnen austauscht, ein Internetzugang oder eine Alltagsbegleitung, beispielsweise beim Einkaufen.

Pflegeangebot checken

Wer im Falle von Pflegebedürftigkeit nicht noch einmal umziehen möchte, sollte bei der Wahl seiner Altersresidenz zudem die Pflegeleistungen im Haus prüfen. In einigen Konzepten ist in allen Pflegegraden und selbst bei intensiver Versorgung die Pflege in der eigenen Wohnung möglich. Zudem bietet die hauseigene Pflegekosten-Ergänzungsregelung einen Schutz gegen zu hohe finanzielle Belastungen. (mit Material von djd)
  

Eingezogen, um zu bleiben

Ein Umzug im Alter kommt für viele Senioren nicht infrage. Nach vielen Jahren in den eigenen vier Wänden wollen sie dort so lange wie möglich selbstbestimmt leben und nicht in eine Seniorenresidenz oder in ein Altenheim ziehen. Doch sind die Räume auch geeignet, um in ihnen im Alter gefahrlos zu wohnen? Ein Sicherheits-Check des eigenen Zuhauses gemeinsam mit vertrauten Personen kann ein erster Schritt sein, um dies zu prüfen. Zusätzlich können sich Senioren durch einen altersgerechten Umbau vor schweren Stürzen schützen. Doch Investitionen in mehr Sicherheit und ein barrierefreies Wohnen kosten Geld. In der Regel müssen Betroffene mit einer Bank über einen Kredit sprechen. Wer kein Darlehen mehr aufnehmen möchte, kann etwa die Immobilienrente der Deutsche Leibrenten Grundbesitz AG nutzen.

» www.deutsche-leibrenten.de