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Hoch zu Ross aus Tradition und Leidenschaft: Die EhrenGarde der Stadt Köln weist auch mit ihrem aktualisierten Logo auf ihre Verbundenheit mit der Reiterei hin

Die EhrenGarde zieht am Rosenmontag im Sattel durch die Stadt Foto: Valéry Kloubert

Ehrengarde 

In vielerlei Hinsicht fühlt sich die Ehrengarde der Stadt Köln 1902 e. V. der Tradition verbunden. So zieren weiterhin ein Hufeisen und ein Reiter mit gezogenem Degen das Logo der Gesellschaft – seit Kurzem jedoch in einer moderneren grafischen Form. Denn nach dem Motto „Fest im Sattel“ positioniert sich die EhrenGarde in der gesamten Diskussion über die Reiterei im Rosenmontagszug eindeutig mit ihrem Votum „pro Pferde“. „Dies ist natürlich sehr stark durch unsere Identität begründet, da wir ein reines Reiterkorps sind“, erklärt Pressesprecher Benedikt Conin. „Bei uns geht niemand zu Fuß im Rosenmontagszug mit.“

Lange Geschichte

Das Vorbild der heutigen EhrenGarde machte der Gründer und erste Kommandant, Heinrich „Heinz” Stupp (1875-1955) an einem Soldatenbild aus dem Jahre 1800 fest. Der abgebildete Soldat gehörte einer „Schutz- und Ordnungstruppe“ an, die in Selbsthilfe die Verbrecher in Köln zur Zeit der französischen Besatzung bekämpfte. So wurde eine enge Verbundenheit der Truppe mit Stadt und Land geschaffen. Durch deren Wehrhaftigkeit gab es einen nachvollziehbaren Bezug zu den Gestalten von Bauer und Jungfrau. Auf der historischen Gründungssitzung am 11. November 1900 wurden die Farben der Reitergarde „grün-gelb“ und die historische Uniform festgelegt, die folgerichtig der Zeit um 1800 entsprechen sollte. Der Truppe wurde der Name „Ehrengarde der Stadt Köln“ verliehen. Die Jahreszahl „1902“ kam allerdings erst nach dem Debüt im Rosenmontagszug 1902 hinter den Namen des Korps.

Begleitung von Bauer und Jungfrau

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Heute präsentiert sich die EhrenGarde der Stadt Köln in vielfältiger Form im Kölner Karneval. Kern der Gesellschaft ist wie vor mehr als hundert Jahren das „Aktive Korps” mit seiner Reiterei und den Tanzdarbietungen während der Session in und um Köln. Dem „Aktiven Korps“ stehen als feste Größen der Senat, das Corps à la suite, die Förderer und die inaktiven Mitglieder zur Seite. Als eine der größten Abteilungen des Rosenmontagszuges hat die EhrenGarde – neben prächtig gestalteten Festwagen – nur Reiter im Zug. Ihren Platz an der Seite von Bauer und Jungfrau hat sie bis heute nicht abgegeben.

"Für uns haben die Gesundheit von Pferd und Reiter stets oberste Priorität"

Sicherheit im Zoch

Angesichts einiger Unfälle mit Pferden im Rosenmontagszug sehen verschärfte Richtlinien des Festkomitee Kölner Karneval vor, dass alle Reiter im Rosenmontagszug eine Gelassenheitsprüfung bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) haben. Auch mögliche Stressfaktoren für die Pferde sollen eingrenzt werden. So sollen die Gesamteinsatzzeiten der Tiere deutlich verringert und die Bedingungen zur Fütterung und Betreuung verbessert werden. Diesen Vorgaben des Festkomitees fühlt sich die EhrenGarde ausdrücklich verpflichtet, wie der Vorstand versichert. Denn die Gesundheit von Pferd und Reiter haben stets oberste Priorität.

Die Veranstaltungen

Die EhrenGarde bietet in jeder Session eine Vielzahl von jecken Veranstaltungen an – darunter die Große Prunksitzung und den beliebten Bütze-Ball. Für welche Events es noch Tickets gibt, steht auf der Homepage der Garde:

www.ehrengarde.de
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