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Mit einem künstlichen Gelenk ist wieder mehr Mobilität gegeben Bild: Dan Race/stock.adobe.com

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Schnell wieder fit nach der Gelenkoperation Das Rundumversorgungs-Programm des Sana Dreifaltigkeits-Krankenhaus Köln bezieht Patienten von Anfang an voll mit ein

1.07.2021

Patienten, die ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk bekommen, wollen vor allem eins: Schnell wieder auf die Beine kommen. Um das zu erreichen, gibt es in der Orthopädie das Versorgungskonzept Rapid Recovery. Dabei geht es um die bestmögliche, schmerzlindernde Genesung des Patienten. „Unser Ziel ist es, bestmögliche Ergebnisqualität für die Behandlung unserer Patienten bei künstlichem Knie- und Hüftgelenkersatz zu erreichen“, betont Sebastian Haeger, Geschäftsführer des Sana Dreifaltigkeits-Krankenhaus Köln und führt weiter aus. „Deshalb haben wir uns dazu entschieden, das Rapid Recovery Programm bei uns in der Klinik einzuführen.“

Sichere Versorgung

Mit „Rasche Genesung“ lässt sich das Programm übersetzen, und genau das soll erreicht werden: sichere Rundumversorgung für die Gelenkersatzpatienten. Die Inhalte basieren auf neuesten medizinischen Erkenntnissen. „Mit diesem Programm wollen wir messbare Erfolge und noch mehr Zufriedenheit für unsere Patienten und unser interdisziplinäres Behandlungsteam schaffen“, erläutert Dr. Stefan Höllriegl, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie. Der Orthopäde ist überzeugt: „Wenn der Patient, wie beim Rapid Recovery Programm, im Mittelpunkt steht, haben alle Beteiligten einen spürbaren Nutzen davon.“

Der Patient als aktiver Partner

Das Besondere ist, dass die Betroffenen bereits im Vorfeld ihrer Operation über jeden Behandlungsschritt umfassend informiert werden. Dafür wird pandemiebedingt eine digitale Patientenschule eingerichtet. Dort erfahren sie, welche Untersuchungen auf sie zukommen, wie die physiotherapeutische Vorbereitung abläuft oder wann sie nach der Operation das Krankenhaus verlassen können. Zudem wird vermittelt, ab wann sowie auf welche Art sie im nächsten Schritt mobilisiert werden. Die aktive Einbindung des Patienten in seinen Genesungsprozess ist dabei ein wichtiges Element, bald wieder fit in ihren Alltag starten zu können. Die Rapid-Recovery-Beauftragte Pflegedirektorin Stefanie Kalde weiß: „Die meisten Patienten sind verständlicherweise vor einer Operation besorgt. In der Patientenschule erfahren sie, was auf sie zukommen wird. Erfahrungen zeigen, dass die Patienten ihre Behandlung gelassener angehen und schließlich bessere medizinische Ergebnisse aufweisen.“ Eine rasche Mobilisierung fördert die Heilung und kann mögliche Komplikationen reduzieren. Das stärkt das Selbstvertrauen des Patienten und seinen Muskelaufbau gleichermaßen.