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Besucher können den Blick auf den Rhein genießen Bild: Büge

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Hier gibt‘s Strandgefühle wie im Urlaub Die kölsche Riviera von Rodenkirchen lockt im Sommer – Nur Schwimmen sollte ein Tabu sein

25.06.2021

Es dauert nicht mehr lange, dann sind Sommerferien. Für Familien mit Kindern die perfekte Zeit, um vom Alltag abzuschalten und zu verreisen. Doch während der Pandemie sind viele Eltern verunsichert, da ihre Kinder noch nicht geimpft sind. Dementsprechend verzichten sie auf den heiß ersehnten Urlaub. Aber: Ein schönes Strandgefühl können sie trotzdem haben, direkt in der Domstadt an der kölschen Riviera von Rodenkirchen.

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Füße abkühlen

Im Sand zu buddeln oder sich die Füße abzukühlen ist dort genauso möglich wie am Meer. Kein Wunder also, dass zahlreiche Besucher sich dort bei warmen Wetter ein nettes Plätzchen suchen und Sonne tanken. Je nach Wasserstand gibt es an den Stränden sogar richtig viel Platz.

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Unberechenbare Strömung

Geschwommen werden sollte im Rhein allerdings nicht, da dies schnell lebensgefährlich werden kann. Fast jedes Jahr ertrinken im längsten Strom Deutschlands einige Menschen. Die Gründe: Unberechenbare Strömungen, starke Strudel sowie Sog und Rückschwall durch Schiffe.

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„Nicht nur das Schwimmen im Strom, auch der Aufenthalt im flachen Wasser des Uferbereichs kann bereits lebensgefährlich sein“, warnt die Wasserrettungs- und Nothilfeorganisation DLRG Köln.

Bei einem längeren Aufenthalt lohnt es sich, kalte Getränke dabei zu haben Bild: S.H.exclusiv/stock.adobe.com
Bei einem längeren Aufenthalt lohnt es sich, kalte Getränke dabei zu haben Bild: S.H.exclusiv/stock.adobe.com

„Gerade im Sommer, wenn der Fluss bei niedrigen Wasserständen scheinbar gemächlich dahinplätschert, wird die Gefahrensituation unterschätzt.“ Selbst geübte Schwimmer könnten durch die unberechenbare Strömung bis auf den Grund gezogen werden. Entsprechend raten die Experten im Notfall davon ab, selbst als Lebensretter in den Rhein zu springen, da sonst ein weiteres Opfer zu beklagen sein könnte. Stattdessen sollte die Person im Blick behalten, wenn möglich ein Rettungsring geworfen und die Feuerwehr unter 112 verständigt werden.